waldhof-fanatisch hat geschrieben:Zitat hat geschrieben:waldhof-fanatisch hat geschrieben:https://www.mrn-news.de/2025/10/29/mannheim-traditionsbrauerei-eichbaum-offenbar-vor-insolvenz-in-eigenverwaltung-608895/
Es ist zwar „nur“ Insolvenz in Eigenverwaltung, aber was ist das bitte für ein Stil?
Die Geschäftsführer erscheinen nicht zur Betriebsversammlung und der Betriebsrat darf die Insolvenz verkünden…
Da scheint es zuletzt einige Fehlentscheidungen im Management gegeben zu haben…zu langes Festhalten am Russland-Geschäft, zu langes Warten mit dem Verkauf von Karamalz…
Ich glaube, da muss Dietmar wieder einspringen wie 2003…
Oder ein Bernd Beetz.

Aber grundsätzlich gilt: Auch wenn man als Monnemer natürlich gerne sein lokales Bier trinkt, bei Insolvenz (egal welcher Art) gibts kein Mitleid. Wer sich aufm Markt nicht behaupten kann, der muss halt Insolvenz anmelden oder ganz vom Markt verschwinden. Marktwirtschaft ist kein Ringelpiez mit Anfassen und hat kein Platz für Sentimentalität.
Ja, ist gut…das Gleiche hast Du schon bei der Brauquadrat-Insolvenz zum Besten gegeben.
Survival of the Fittest ist Dein Credo.
Und deshalb bist Du auch Waldhof-Fan, einem Verein, der seit Jahren Fehlbeträge erwirtschaftet, um sodann bei Papa Beetz um Taschengeld zu bitten, damit die Regeln der Marktwirtschaft bloß nicht zuschlagen. Hach, was liebe ich diese Doppelmoral…

Na ja, was sind die Gründe für die Insolvenz? In erster LInie zu geringer Bierabsatz, sprich zu wenig Umsatz, weniger Einnahmen als Ausgaben.
Der Bierabsatz allgemein ist seit Jahren Rückläufig, bei Eichbaum spielt wohl auch das Russlandgeschäft eine Rolle.
Survival of the fittest, wenn keiner dein Produkt kauft gehst du pleite.
Unabhängig davon, wenn ich ein Produkt herstelle, welches nicht gut genug ist oder vom Fortschritt überholt wird, muss ich was ändern