waldhof-fanatisch hat geschrieben:Tifoso68 hat geschrieben:Eichbaum ist also nicht mehr das, was der ehrwürdige Wallone Jean du Chaine im Jahr 1679 in Mannheim gegründet hat.
Und das wegen eines Besitzerwechsels Ende der 90er infolge einer Insolvenz???
Da würde ich die sog. Entjudung 1936 bei Eichbaum aber mal als etwas schwerwiegender bezeichnen. Oder meinst Du, dass das im Sinne des Monsieur du Chaine gewesen wäre?
https://de.wikipedia.org/wiki/Privatbrauerei_Eichbaum#:~:text=Sitz%2520in%2520Worms.-,Zerst%C3%B6rung%2520und%2520Wiederaufbau,wurden%2520440.000%2520hl%2520Bier%2520abgesetzt.
„Der aufkommende Nationalsozialismus ließ den Bierabsatz der Eichbaum-Brauereien AG einbrechen, da das Unternehmen sich zu bedeutenden Teilen in der Hand jüdischer Aktionäre befand. Öffentliche Aufträge erhielt das Unternehmen erst nach 1936, als die jüdischen Anteilsinhaber aus dem Unternehmen herausgedrängt worden waren.“
Mit dem Rest Deines Beitrags hast Du aber recht.
Natürlich wäre das nicht im Sinne des Firmengründers gewesen, vermute ich mal und da gebe ich dir wiederum recht.
Allerdings wollte ich die Brücke zu Hopp schlagen,
Aber gut, dass du mich darauf aufmerksam machst und diesen, absolut wichtigeren Aspekt, in den Vordergrund stellst.
Da war ich nicht aufmerksam genug und
vielleicht sollte ich meine Eichbaum-Romantik mal gründlich hinterfragen oder in die Tonne werfen.
Trotzdem hoffe ich, wie schon erwähnt, dass die Beschäftigten dort ihre Arbeitsplätze behalten. Da sind wir ja einer Meinung.