Basketball-WM 2023

Alles rund um den Sport - außer Fußball.

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Beitragvon Richie Naawu » 09.09.2023, 13:26

Gaddestädtler hat geschrieben:
cahe hat geschrieben:
mischamei hat geschrieben:Schon krass wie sich andere mannschafts Nationalmannschaften entwickeln nur die Kicker kacken ab :twisted:


Zeigt das es nicht an der "verweichlichten Jugend" höngt, wie gerne behauptet wird, sondern das einfach manche Sportarten die Entwicklung verpasst haben. Hängt gerne an Verbandsführungen, die sich in Erfolg sonnen und glauben alles besser zu wissen.

Das was im Fußball, oder auch in der Leichtathletik passiert beruht auf Fehlern von vor 15 bis 20 Jahren. Und eben so lange wird es dauern bis man das wieder korrigieren kann.


*plus1*
Sofern man die Fehler denn als solche identifiziert und die richtigen Maßnahmen ableitet.
Das was man aktuell so hört vom DfB geht leider weiter in die falsche Richtung. Da muss ich sogar Aki"heul leise" Watzke mal loben...

Watzkes Babbelei ist polemisches Gelaber zumal er das Konzept selbst mit verabschiedet hat.

Heute steht im MM ein guter Artikel zum neuen Konzept für die Mannschaften von U6 bis U11, welches ebenso in Belgien und England sogar noch für ältere Jahrgänge praktiziert wird. Es geht u.a. um neue Spielformen, bei denen die Kids viel öfter ins 1 gegen 1 müssen und natürlich gibt es auch noch den Wettbewerbscharakter. Das ist halt mal wieder so typisches Stammtischgebabbel wie bei vielen Themen in Deutschland zur Zeit, wo man meint, weil man sich in Facebook informiert hat, mitreden zu können.
Man darf jetzt nicht alles so schlecht reden, wie es war.... (Fredi Bobic)
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Beitragvon cfinest1985 » 09.09.2023, 13:30

Richie Naawu hat geschrieben:
Watzkes Babbelei ist polemisches Gelaber zumal er das Konzept selbst mit verabschiedet hat.


Er ist nicht ohne Grund Kompps großes Vorbild.
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Beitragvon Gaddestädtler » 09.09.2023, 13:48

https://www.dfb.de/news/detail/faq-alles-zu-den-neuen-spielformen-im-kinderfussball-236371/
Is das so? ;-)

Den Artikel kenn ich natürlich nicht.
Große Probleme die ich sehe: Absolute BS Regeln für die Kleinen, an die sich aber eh niemand hält, und durch NLZs und Laptoptrainer wird die Individualität halt knallhart unterdrückt. Die Jungs müssen die Verhaltensweisen in 25 Taktischen Systemen im Schlaf runterbeten können, und die Disziplin steht über sllem, während der Spielwitz und individuelle Leistungen oftmals sanktioniert werden.

Hallenfußball gibt's ja auch nicht mehr, da muss jetzr Futsal gespielt werden. Ich versteh das alles nicht. Vällige Überregulierung, die den Spaß tötet. Kein Wunder, dass die KingsLeague so zündet.
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Beitragvon cahe » 09.09.2023, 14:13

Gaddestädtler hat geschrieben:https://www.dfb.de/news/detail/faq-alles-zu-den-neuen-spielformen-im-kinderfussball-236371/
Is das so? ;-)

Den Artikel kenn ich natürlich nicht.
Große Probleme die ich sehe: Absolute BS Regeln für die Kleinen, an die sich aber eh niemand hält, und durch NLZs und Laptoptrainer wird die Individualität halt knallhart unterdrückt. Die Jungs müssen die Verhaltensweisen in 25 Taktischen Systemen im Schlaf runterbeten können, und die Disziplin steht über sllem, während der Spielwitz und individuelle Leistungen oftmals sanktioniert werden.

Hallenfußball gibt's ja auch nicht mehr, da muss jetzr Futsal gespielt werden. Ich versteh das alles nicht. Vällige Überregulierung, die den Spaß tötet. Kein Wunder, dass die KingsLeague so zündet.


Stimmt alles. Ebenso finde ich die Idee Tabellen in den jungen Jahrgängen abzuschaffen durchaus interessant. Ich kann aus Erfahrung sagen das sich mindestens unter 12 jährige in der Regel null dafür interessieren. Selbst bei Turnieren in den Vorrunden wissen 90% der Spieler nicht wie sie gerade stehen.

"Erfolgsdruck" führtviel zu schnell dazu da spiel voll auf Taktik auszurichten und nicht auf die individuellen Stärken. So wird Individualität und spaß geopfert um Erfolgreich zu sein.

Es kann man ja ruhig ab 12/13 Jahren beginnen. Da fängt es auch erst an das die Jungs ein gefühl dafür entwickeln.

Ist zumindest meine Meinung.

Fragt mal 10 jährige die ihr kennt und Sport treiben auf welchem Platz der Tabelle sie stehen.

Wenn das kein leistungsorientierter Verein ist wo sie es täglich von Trainer vorgebetet bekommen werden sie garantiert nicht wissen wo sie in der Tabelle stehen.
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Beitragvon Richie Naawu » 09.09.2023, 14:26

https://www.mannheimer-morgen.de/sport_artikel,-sport-nachwuchsreform-im-fussball-wird-heiss-diskutiert-_arid,2123278.html

Problem oder Polemik?

Nachwuchsreform im Fußball wird heiß diskutiert

Mit der Kritik an der Nachwuchsreform steht Hans-Joachim Watzke nicht allein da. Auch Väter und Mütter haben Bedenken. Der DFB sagt: Der Wettkampfcharakter bleibt - auch wenn sich einiges ändern muss.

8.9.2023 VON JÖRG SOLDWISCH

Die geplante Nachwuchsreform im Deutschen Fußball-Bund stößt auf teils heftige Kritik. © ROBERT MICHAEL
Berlin. Am Ende seiner heftigen Kritik an der angeblich «unfassbaren» Nachwuchsreform wurde Hans-Joachim Watzke sogar zynisch. «Demnächst spielen wir dann noch ohne Ball. Oder wir machen den eckig, damit er den etwas langsameren Jugendlichen nicht mehr wegläuft.»

Ausgerechnet der DFB-Vizepräsident hatte bei einem Unternehmertreffen in Essen im lockeren Plauderton dem Langzeit-Projekt des Deutschen Fußball-Bundes einen Imageschaden verpasst. Und dem neuen DFB-Direktor Hannes Wolf das ohnehin mühsame Werben um Unterstützung für das umstrittene Programm nochmals erschwert.

Wolf kämpft seit seiner Ernennung zum Direktor Nachwuchs, Training und Entwicklung Ende August unermüdlich und eloquent gegen Widerstände und Bedenken an. Dabei war die Reform vom DFB-Bundesjugendtag bereits 2022 nach einer mehrjährigen Pilotphase einstimmig verabschiedet worden. Ein Zurück oder eine eilige Reform der Reform, wie sie Watzke kurzerhand ankündigte, wird es nicht geben.


Neuendorf von Watzke-Kritik überrascht
DFB-Präsident Bernd Neuendorf hat die harsche Kritik von DFL-Aufsichtsratschef Hans-Joachim Watzke an der Nachwuchsreform «überrascht». Die neuen Spielformen im Kinderfußball seien «2022 nach einer mehrjährigen Pilotphase unter enger Einbeziehung der DFL vom DFB-Bundestag in Bonn einstimmig beschlossen» worden, sagte Neuendorf. «Die Profi-Clubs haben der Reform also ausdrücklich zugestimmt. Es gab vor der Entscheidung des Bundestages nicht einmal den Wunsch nach einer Aussprache. Wir sollten daher unsere eigenen Beschlüsse ernst nehmen und das, was viele Fachleute ausdrücklich befürworten, jetzt auch umsetzen.»

«Wer den Zustand des deutschen Fußballs beklagt, darf nicht einfach ein «Weiter so» proklamieren. In anderen Ländern haben ähnliche Reformen zu deutlichen Leistungssteigerungen geführt», sagte Neuendorf. «Wer sich mit den neuen Spielformen beschäftigt, wird auch rasch erkennen, dass es natürlich um Leistung geht, um Gewinnen und Verlieren, um Erfolg und Misserfolg. Unser neuer Direktor für Nachwuchs, Training und Entwicklung, Hannes Wolf, wird gemeinsam mit den Landesverbänden, die Menschen von der Richtigkeit unseres Weges überzeugen.»

Veränderungen sind notwendig
Die aktuelle Krise im deutschen Fußball mit den blamablen WM-Auftritten der Männer und Frauen sowie dem EM-Debakel der U21 sollte die Notwendigkeit von Veränderungen eigentlich klar aufzeigen, sagt Wolf. «Wir können nicht glauben, nur weil wir ein Fußballland sind und in den Bereichen mal gut waren, können wir es so lassen», sagte er kürzlich in der Talkshow «Doppelpass» des TV-Senders Sport1. In dieser Hinsicht sind sich fast alle einig - warum aber dann die gefühlt große Skepsis gegenüber der Reform?

Vor allem ein Punkt ist Anlass für Kritik von vielen Fußball-Größen, aber auch für Bedenken zahlreicher Väter und Mütter: Ab der Saison 2024/25 sollen in den Altersklassen U6 bis U11 neue Spielformen verbindlich werden, die kleinere Mannschaftsgrößen auf kleineren Spielfeldern vorsehen und die bisherigen Wettbewerbsangebote als feste Formate ablösen. Keine Ergebnisse plus keine Tabellen gleich kein Leistungsgedanke. Diese Rechnung stellt zumindest Ex-Europameister Thomas Helmer auf, für den die Reform «grotesk» ist. Der frühere Nationalspieler Dietmar Hamann hält den Schritt ebenfalls für falsch: «Für mich: Ohne Ergebnis kein Erlebnis.»

Für U21-Nationaltrainer Antonio Di Salvo sind solche Aussagen teilweise polemisch. «Alle, die solche Sachen sagen, haben sich nicht zu 100 Prozent mit der Materie beschäftigt», sagte er. Der Wettkampfcharakter falle keineswegs weg: «Früher gab es Tabellen, jetzt rückt man vom linken Feld aufs rechte Feld.» Wolf nennt als Beispiel gerne die Spielform 3 gegen 3, wo nur das Gewinnerteam ein Feld weiterrücken darf.

Hier werde «Leistung gefordert» und die Kinder hätten «die direkte Rückmeldung, ob sie gewinnen oder verlieren». Aber noch viel wichtiger: Sie hätten «die ganze Zeit Aktionen, die fußballrelevant sind». Zweikämpfe, Dribblings, Anbieten, Freilaufen, Passspiel, Torschuss.

«Wenn du das regelmäßig machst», verspricht Wolf, «ändert das alles». Auch in Sachen Siegermentalität. Jeder könne sehen, «wie scharf das ist, wie das weh tut, wie das auch brennt». Das habe Einfluss auf der sportlichen, körperlichen, «aber auch extrem auf der mentalen Ebene», meint Wolf: «Wo du die Siegermentalität auf keinen Fall lernst, ist im Schlangestehen beim Torschusstraining.»

Blicks aufs Ausland
England und Belgien hätten mit ähnlichen Formaten sehr gute Erfahrungen gemacht, argumentiert der DFB. Wenn ihm der U11-Trainer von Hertha BSC berichte, dass er im Duell gegen englische Mannschaften «eine andere Sportart» sehe, sei das bezeichnend, stellt Wolf fest: «Wenn die Engländer 2 gegen 2 spielen, bis die 10 Jahre alt sind, und wir spielen 6 gegen 6, dann hat jeder von denen zehnmal so viel gedribbelt wie jemand von uns.»

Jamal Musiala ist das Paradebeispiel des DFB. Er ist ohne Zweifel ein Ausnahmetalent, das allerdings größtenteils in England ausgebildet wurde. Der Bayern-Profi urteilt im Vergleich: «In Deutschland gibt es schon für unter Zehnjährige ein Ligensystem, wohingegen das in England bis zur U18 nicht üblich ist. Da hat man viel weniger Druck und mehr Zeit, sich zu entwickeln, man kann viel freier spielen.»

Mehr fußballspezifische Aktionen, weniger Taktik und Gegnerorientierung - das sind die Kernziele der Reform im Kindesalter. Die Taktiktafel müsse man «bis zur U14 verbieten. Ich als Vater will, dass mein Sohn die ganze Zeit zockt. Die Tabelle ist am Ende des Tages völlig wurscht», meint Ex-Profi und U20-Co-Trainer Sandro Wagner, der dem DFB-Kompetenzteam unter Wolfs Leitung ebenso angehört wie Hermann Gerland. Auch der erfahrene Jugendtrainer wirbt für die neuen Spielformen, die gar keine wirklich neuen Erfindungen seien: «Viele Ballkontakte, einfache Regeln, Tore eng beieinander - es gibt nichts Schöneres für ein Kind.»

Wären da nicht die Erwachsenen. Die Informationen und Anschauungsvideos zu dem Thema auf der DFB-Seite würden die etwa 24.000 Fußballvereine in Deutschland noch nicht ausreichend genug abrufen, bemängelt Wolf.

Für Horst Hrubesch liegt darin aber auch ein Versäumnis des Verbandes. «Beim DFB arbeiten viele schlaue Leute, die etwas von der Thematik verstehen - nur haben sie es mal wieder nicht geschafft, die Clubs so mitzunehmen, dass es breite Unterstützung dafür gibt», sagte der frühere U21-Nationalcoach und heutige Chef des Nachwuchsleistungszentrums beim Hamburger SV, der «Süddeutschen Zeitung». Dabei ist für Wolf klar: «Es wird nur gut, wenn es stringent umgesetzt wird.» Äußerungen wie von Watzke sind dabei sicher wenig hilfreich.
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Beitragvon Richie Naawu » 09.09.2023, 14:29

Gaddestädtler hat geschrieben:https://www.dfb.de/news/detail/faq-alles-zu-den-neuen-spielformen-im-kinderfussball-236371/
Is das so? ;-)

Den Artikel kenn ich natürlich nicht.
Große Probleme die ich sehe: Absolute BS Regeln für die Kleinen, an die sich aber eh niemand hält, und durch NLZs und Laptoptrainer wird die Individualität halt knallhart unterdrückt. Die Jungs müssen die Verhaltensweisen in 25 Taktischen Systemen im Schlaf runterbeten können, und die Disziplin steht über sllem, während der Spielwitz und individuelle Leistungen oftmals sanktioniert werden.

Hallenfußball gibt's ja auch nicht mehr, da muss jetzr Futsal gespielt werden. Ich versteh das alles nicht. Vällige Überregulierung, die den Spaß tötet. Kein Wunder, dass die KingsLeague so zündet.

Genau das was Du beschreibst, soll - zumindest dem Konzept nach - ja abgeschafft werden. Mehr Dribblings, mehr Gegnerorientierung, weniger Taktik.
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Beitragvon Gaddestädtler » 09.09.2023, 14:39

Danke für den Artikel.
Was ich nicht ganz verstanden hab: wie wird denn der "Sieger" ein Feld weiter geschickt, wenn nicht gezählt wird.

Muss mir bei Gelegenheit mal das Gedöns vom DfB selbst durchlesen...
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Beitragvon Richie Naawu » 09.09.2023, 14:43

Gaddestädtler hat geschrieben:Danke für den Artikel.
Was ich nicht ganz verstanden hab: wie wird denn der "Sieger" ein Feld weiter geschickt, wenn nicht gezählt wird.

Muss mir bei Gelegenheit mal das Gedöns vom DfB selbst durchlesen...

Die Tore werden sehr wohl gezählt Es gibt halt nur keine Tabelle. So hab ich das zumindest verstanden.
Am Ende stehen sich dann die stärksten 3er Teams gegenüber.
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Beitragvon Markus » 09.09.2023, 16:22

So. Zurück zum Thema Basketball.

Fussball hat hier jetzt mal gar nichts zu suchen. Macht meinetwegen nen neuen Thread auf. Aber hier ab jetzt kein Soccer mehr.
Ich respektiere generell das Recht eines jeden Menschen auf freie Meinungsäußerung. Ich nehme dieses Recht aber auch für mich in Anspruch.
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Beitragvon Gaddestädtler » 10.09.2023, 16:32

Boaaaahhhh da machen sie's nochmal spannend ey
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