Zukunft Regionalligen

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Beitragvon cahe » 08.07.2026, 13:17

Niklas hat geschrieben:Die 3. Liga wurde auch eingeführt und da gab es überhaupt keine Probleme!

In den 70ern und 90ern wurde auch eine eingleisige 2. Bundesliga eingeführt und da gab es auch keine Probleme!


Natürlich gab es da Probleme. Nur das das damals noch keine Millionengeschäft und darunter noch richtiger Amateurfußball war ist das medial nicht so beachtet worden. Und bei der einfphrung der 3. Liga gab es auch nur 3 regionalligen.. da passte das alles noch gut.. 3 Ligen, 3 Aufsteiger. Aich beim einführen der eingleisigen 2. liga gabes darunter 2 Regionalligen.. also auch ier ein vernünftigen Pyramidensystem
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Beitragvon cfinest1985 » 09.07.2026, 18:07

cahe hat geschrieben:Aich beim einführen der eingleisigen 2. liga gabes darunter 2 Regionalligen.. also auch ier ein vernünftigen Pyramidensystem


1974 meinst du ?
Darunter waren doch damals schon ca. 8-10 Oberligen bis 1994..?
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Beitragvon Waldhof83 » 10.07.2026, 06:52

cahe hat geschrieben:
Niklas hat geschrieben:Die 3. Liga wurde auch eingeführt und da gab es überhaupt keine Probleme!

In den 70ern und 90ern wurde auch eine eingleisige 2. Bundesliga eingeführt und da gab es auch keine Probleme!


Natürlich gab es da Probleme. Nur das das damals noch keine Millionengeschäft und darunter noch richtiger Amateurfußball war ist das medial nicht so beachtet worden. Und bei der einfphrung der 3. Liga gab es auch nur 3 regionalligen.. da passte das alles noch gut.. 3 Ligen, 3 Aufsteiger. Aich beim einführen der eingleisigen 2. liga gabes darunter 2 Regionalligen.. also auch ier ein vernünftigen Pyramidensystem


Eine Richtigstellung bzgl. 2. Liga:

Die eingleisige 2. Liga wurde zur Saison 1981/82 eingeführt. Darunter gab es KEINE 2 Regionalligen, sondern 8 Oberligen (Bayern, BaWü, Hessen, Südwest, Westfalen, Nordrhein, Nord, Berlin), die in einer Aufstiegsrunde 4 Aufsteiger ermittelten. Das ging so bis 1994, als dann die Regionalligen (wieder) eingeführt wurden. Es gab somit 13 Jahre lang KEINEN Direktaufsteiger von unten in die 2. Liga. Von 1963 bis 1974 gab es auch keinen Direktaufsteiger in die 1. Bundesliga, sondern ebenfalls eine Aufstiegsrunde, der seinerzeit 5 Regionalligen (Süd, Südwest, West, Nord, Berlin). Dass "Meister müssen aufsteigen" zum historischen Kern des deutschen Fussballsystems gehört ist also faktisch falsch.

Die zweigleisige 2. Liga (Nord und Süd) wurde 1974 eingeführt. Süd bestand aus Südwest, Hessen, BaWü und Bayern. Nur in Bayern und Hessen gab es einen Direktaufstieg des Meisters, weil es damals schon eine Oberliga Bayern und Oberliga Hessen gab. Die Oberliga BaWü wurde erst 1978 eingeführt. Es gab bis dahin eine Aufstiegsrunde von Nordbaden, Südbanden, Württemberg und Schwarzwald/Bodensee. In Südwest (heutiges Gebiet der OL RLP/Saar)) gab es eine Aufstiegsrunde der Meister Rheinland, Südwest und Saarland. Man stelle sich mal den gigantischen Sprung von der Verbandsliga Nordbaden in die 2. Liga Süd vor, völlig verrückt...

Nebenbei: Der Name "Regionalliga" leitet sich nicht von "Region" wie der Volksmund ihn versteht ab, sondern von "Regionalverband". Das sind die Verbandsstrukturen, die zu Zeiten der Besatzungszonen nach dem 2. Weltkrieg eingeführt wurden. Deren Grenzen leiten sich bis heute von den damaligen Besatzungszonen ab. Ursprünglich waren also die Regionalligen die höchsten Ligen der Regionalverbände, was ja heute auch nicht mehr der Fall ist, denn die RL Südwest besteht ja einerseits aus Verein aus dem Regionalverband Südwest und aus dem Regionalverband Süd (Vereine aus Hessen und BaWü).

Die Aussage, dass es bei Einführung der 3. Liga oder auch 2. Liga keine Probleme gab, es ein stückweit sinnbfereit. Um die Aussage so treffen zu können, müsste man ja die seinerzeitige bundesweite mediale Diskussion reproduzieren können. Das kann vielleicht ein Historiker im Rahmen einer Dissertation leisten, aber mit Sicherheit kein Forist aus dem Waldhof Forum. Bei der Einführung der eingleisigen 2. Liga 1981 gab es z.B. KEINEN Aufsteiger aus den Oberligen, d.h. die Oberligasaison 1980/81 war deutschlandweit sozusagen "für die Katz". Dass es damit "keine Probleme" gab, halte ich für ausgeschlossen.
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Beitragvon Niklas » 10.07.2026, 07:28

1975 gab es die 2. Bundesliga Nord und Süd mit jeweils 20 Vereinen.

Damals waren die üblichen bekannten Vereine dabei, aber auch Vereine wie:

Schwarz-Weiß Essen
Union Solingen
DJK Gütersloh
Spandauer SV
FC Bocholt
TSR Olympia Wilhelmshaven
HSV Barmbek-Uhlenhorst
Wacker 04 Berlin
Bayern Hof
SV Chio Waldhof
VfR Mannheim
VfR Heilbronn
Wormatia Worms

Und einige bekannte Vereine die heute in tieferen Ligen spielen, wie zum Beispiel: Borussia Neuenkirchen, FK Pirmasens, SSV Reutlingen, Tennis Borussia Berlin und einige mehr.

Obwohl ich das nicht erlebt habe, finde ich es sehr interessant wie das damals war, gerade weil Vereine dabei waren, die es teilweise nicht mehr gibt oder in der Oberliga und noch tiefer spielen.

Ich bin halt ein Fan von einer vollprofessionelle 4. Liga, wie in England.
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Beitragvon cahe » 10.07.2026, 07:31

Waldhof83 hat geschrieben:
cahe hat geschrieben:
Niklas hat geschrieben:Die 3. Liga wurde auch eingeführt und da gab es überhaupt keine Probleme!

In den 70ern und 90ern wurde auch eine eingleisige 2. Bundesliga eingeführt und da gab es auch keine Probleme!


Natürlich gab es da Probleme. Nur das das damals noch keine Millionengeschäft und darunter noch richtiger Amateurfußball war ist das medial nicht so beachtet worden. Und bei der einfphrung der 3. Liga gab es auch nur 3 regionalligen.. da passte das alles noch gut.. 3 Ligen, 3 Aufsteiger. Aich beim einführen der eingleisigen 2. liga gabes darunter 2 Regionalligen.. also auch ier ein vernünftigen Pyramidensystem


Eine Richtigstellung bzgl. 2. Liga:

Die eingleisige 2. Liga wurde zur Saison 1981/82 eingeführt. Darunter gab es KEINE 2 Regionalligen, sondern 8 Oberligen (Bayern, BaWü, Hessen, Südwest, Westfalen, Nordrhein, Nord, Berlin), die in einer Aufstiegsrunde 4 Aufsteiger ermittelten. Das ging so bis 1994, als dann die Regionalligen (wieder) eingeführt wurden. Es gab somit 13 Jahre lang KEINEN Direktaufsteiger von unten in die 2. Liga. Von 1963 bis 1974 gab es auch keinen Direktaufsteiger in die 1. Bundesliga, sondern ebenfalls eine Aufstiegsrunde, der seinerzeit 5 Regionalligen (Süd, Südwest, West, Nord, Berlin). Dass "Meister müssen aufsteigen" zum historischen Kern des deutschen Fussballsystems gehört ist also faktisch falsch.

Die zweigleisige 2. Liga (Nord und Süd) wurde 1974 eingeführt. Süd bestand aus Südwest, Hessen, BaWü und Bayern. Nur in Bayern und Hessen gab es einen Direktaufstieg des Meisters, weil es damals schon eine Oberliga Bayern und Oberliga Hessen gab. Die Oberliga BaWü wurde erst 1978 eingeführt. Es gab bis dahin eine Aufstiegsrunde von Nordbaden, Südbanden, Württemberg und Schwarzwald/Bodensee. In Südwest (heutiges Gebiet der OL RLP/Saar)) gab es eine Aufstiegsrunde der Meister Rheinland, Südwest und Saarland. Man stelle sich mal den gigantischen Sprung von der Verbandsliga Nordbaden in die 2. Liga Süd vor, völlig verrückt...

Nebenbei: Der Name "Regionalliga" leitet sich nicht von "Region" wie der Volksmund ihn versteht ab, sondern von "Regionalverband". Das sind die Verbandsstrukturen, die zu Zeiten der Besatzungszonen nach dem 2. Weltkrieg eingeführt wurden. Deren Grenzen leiten sich bis heute von den damaligen Besatzungszonen ab. Ursprünglich waren also die Regionalligen die höchsten Ligen der Regionalverbände, was ja heute auch nicht mehr der Fall ist, denn die RL Südwest besteht ja einerseits aus Verein aus dem Regionalverband Südwest und aus dem Regionalverband Süd (Vereine aus Hessen und BaWü).

Die Aussage, dass es bei Einführung der 3. Liga oder auch 2. Liga keine Probleme gab, es ein stückweit sinnbfereit. Um die Aussage so treffen zu können, müsste man ja die seinerzeitige bundesweite mediale Diskussion reproduzieren können. Das kann vielleicht ein Historiker im Rahmen einer Dissertation leisten, aber mit Sicherheit kein Forist aus dem Waldhof Forum. Bei der Einführung der eingleisigen 2. Liga 1981 gab es z.B. KEINEN Aufsteiger aus den Oberligen, d.h. die Oberligasaison 1980/81 war deutschlandweit sozusagen "für die Katz". Dass es damit "keine Probleme" gab, halte ich für ausgeschlossen.



Ich schrieb ja aber das es darunter damals noch "richtigen Amateurfussball" gab und da smedial deswegen keine große Aufmerksamkeit gab. Als und er 3./4. Lig ateilweise unter profibedingungen gespielt wurd egab es im grund eimmer ein vernünftiges pyramidensystem, auch zu gründung der eingleisigen 3. Liga.. das "Problem 2 ist halt das immer mehr Vereine in unteren Ligen gibt die unter Profibedingungen arbeiten und die natürlich immer schnellstmöglich in die lukrativereren höheren Ligen müssen um den ganzen Apperat finanzieren zu können.
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Beitragvon Waldhof83 » 10.07.2026, 08:32

cahe hat geschrieben:
Waldhof83 hat geschrieben:
cahe hat geschrieben:
Niklas hat geschrieben:Die 3. Liga wurde auch eingeführt und da gab es überhaupt keine Probleme!

In den 70ern und 90ern wurde auch eine eingleisige 2. Bundesliga eingeführt und da gab es auch keine Probleme!


Natürlich gab es da Probleme. Nur das das damals noch keine Millionengeschäft und darunter noch richtiger Amateurfußball war ist das medial nicht so beachtet worden. Und bei der einfphrung der 3. Liga gab es auch nur 3 regionalligen.. da passte das alles noch gut.. 3 Ligen, 3 Aufsteiger. Aich beim einführen der eingleisigen 2. liga gabes darunter 2 Regionalligen.. also auch ier ein vernünftigen Pyramidensystem


Eine Richtigstellung bzgl. 2. Liga:

Die eingleisige 2. Liga wurde zur Saison 1981/82 eingeführt. Darunter gab es KEINE 2 Regionalligen, sondern 8 Oberligen (Bayern, BaWü, Hessen, Südwest, Westfalen, Nordrhein, Nord, Berlin), die in einer Aufstiegsrunde 4 Aufsteiger ermittelten. Das ging so bis 1994, als dann die Regionalligen (wieder) eingeführt wurden. Es gab somit 13 Jahre lang KEINEN Direktaufsteiger von unten in die 2. Liga. Von 1963 bis 1974 gab es auch keinen Direktaufsteiger in die 1. Bundesliga, sondern ebenfalls eine Aufstiegsrunde, der seinerzeit 5 Regionalligen (Süd, Südwest, West, Nord, Berlin). Dass "Meister müssen aufsteigen" zum historischen Kern des deutschen Fussballsystems gehört ist also faktisch falsch.

Die zweigleisige 2. Liga (Nord und Süd) wurde 1974 eingeführt. Süd bestand aus Südwest, Hessen, BaWü und Bayern. Nur in Bayern und Hessen gab es einen Direktaufstieg des Meisters, weil es damals schon eine Oberliga Bayern und Oberliga Hessen gab. Die Oberliga BaWü wurde erst 1978 eingeführt. Es gab bis dahin eine Aufstiegsrunde von Nordbaden, Südbanden, Württemberg und Schwarzwald/Bodensee. In Südwest (heutiges Gebiet der OL RLP/Saar)) gab es eine Aufstiegsrunde der Meister Rheinland, Südwest und Saarland. Man stelle sich mal den gigantischen Sprung von der Verbandsliga Nordbaden in die 2. Liga Süd vor, völlig verrückt...

Nebenbei: Der Name "Regionalliga" leitet sich nicht von "Region" wie der Volksmund ihn versteht ab, sondern von "Regionalverband". Das sind die Verbandsstrukturen, die zu Zeiten der Besatzungszonen nach dem 2. Weltkrieg eingeführt wurden. Deren Grenzen leiten sich bis heute von den damaligen Besatzungszonen ab. Ursprünglich waren also die Regionalligen die höchsten Ligen der Regionalverbände, was ja heute auch nicht mehr der Fall ist, denn die RL Südwest besteht ja einerseits aus Verein aus dem Regionalverband Südwest und aus dem Regionalverband Süd (Vereine aus Hessen und BaWü).

Die Aussage, dass es bei Einführung der 3. Liga oder auch 2. Liga keine Probleme gab, es ein stückweit sinnbfereit. Um die Aussage so treffen zu können, müsste man ja die seinerzeitige bundesweite mediale Diskussion reproduzieren können. Das kann vielleicht ein Historiker im Rahmen einer Dissertation leisten, aber mit Sicherheit kein Forist aus dem Waldhof Forum. Bei der Einführung der eingleisigen 2. Liga 1981 gab es z.B. KEINEN Aufsteiger aus den Oberligen, d.h. die Oberligasaison 1980/81 war deutschlandweit sozusagen "für die Katz". Dass es damit "keine Probleme" gab, halte ich für ausgeschlossen.



Ich schrieb ja aber das es darunter damals noch "richtigen Amateurfussball" gab und da smedial deswegen keine große Aufmerksamkeit gab. Als und er 3./4. Lig ateilweise unter profibedingungen gespielt wurd egab es im grund eimmer ein vernünftiges pyramidensystem, auch zu gründung der eingleisigen 3. Liga.. das "Problem 2 ist halt das immer mehr Vereine in unteren Ligen gibt die unter Profibedingungen arbeiten und die natürlich immer schnellstmöglich in die lukrativereren höheren Ligen müssen um den ganzen Apperat finanzieren zu können.

Meine Antwort bezog sich auf deine (falsche) Aussage, dass es bei Einführung der eingleisigen 2. Liga darunter 2 Regionalligen gab. Es gab weder bei der Einführung der einglasigen 2. Liga noch bei der Einführung der eingleisigen 3. Liga darunter 2 Regionalligen.

Ein "vernünftiges Pyramidensytem" gab es im Grunde genommen erst ab 1994. Die Schnittstelle zum Profifussball war JAHRZEHNTELANG davon geprägt, dass es eben KEINE Direktaufsteiger gab, sondern Aufstiegsrunden. Ich stelle nur fest, ich sage nicht, dass ich das gut finde/fand. Man sollte m.E. ein funktionierendes Pyramdiensystem anstreben.
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Beitragvon knarf » 10.07.2026, 11:32

Man bräuchte keine Regionalligareform wenn man es wie damals machen würde. Kein Meister steigt auf. Die jeweils ersten Beiden über alle 5 Regianalligen spielen die drei oder vier Aufsteiger aus.
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Beitragvon Safado » 10.07.2026, 11:42

Für jeden nochmal 8 Spiele ?
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Beitragvon cfinest1985 » 10.07.2026, 11:44

knarf hat geschrieben:Man bräuchte keine Regionalligareform wenn man es wie damals machen würde.


Damals bestanden aber selbst die Oberliga und später Regio-Spitzenmannschaften aus wenn überhaupt wenigen wirklichen Profis. Gar kein Vergleich zu heute. Das war noch eine deutlichere Trennung zwischen Profi- und Amateurfußball, selbst wenn es auch noch in Liga 2 und sogar 1 noch bis Ende 90er/Anfang 2000er Vertragsamateure gab.
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Beitragvon Waldhof83 » 10.07.2026, 11:56

knarf hat geschrieben:Man bräuchte keine Regionalligareform wenn man es wie damals machen würde. Kein Meister steigt auf. Die jeweils ersten Beiden über alle 5 Regianalligen spielen die drei oder vier Aufsteiger aus.

Das wäre zumindest besser, als die K.O.-Spiele bis vor der letzten Reform. Die ersten beiden jeder Regionalliga, aufgeteilt in zwei 5-er Gruppen. Jeder hätte zwei Heim- und zwei Auswärtsspiele (gegen jeden Hin- und Rückspiel wäre zwar noch gerechter, aber 8 spiele wär zu viel, würde zu lange dauern). Klar wären dann Bayern und Nord gegenüber Südwest etwas bevorteilt, weil gleiche Anzahl von Teilnehmern, obwohl erheblich geringere Einwohnerzahl. Aber im Laufe der Zeit wird sich die höhere Qualität im Rahmen einer richtigen Aufstiegsrunde durchsetzen.

Das gegenwärtige System kann einfach dauerhaft nicht so bleiben: Das halbe Land hat einen garantierten Aufstieg in die nächsthöhere Liga, die andere Hälfte des Landes nicht. Das führt auf lange Sicht dazu, dass Investitionen primär in die Hälfte des Landes gehen, in denen der Aufstieg sicher ist. Kapital ist ein scheues Reh und hasst Unsicherheit. Klar gab es bei den letzten Reformbestrebungen eigentlich die Zusage, dass Bayern, Nordost und Nord sich darauf verständigen aus ihren Ligen zwei Ligen zu bilden. Aber da dies jahrelang nicht geschah, hätte doch der DFB irgendwann mal eingreifen müssen. Wenn es darum geht, wie der Aufstieg in SEINE 3 Liga - also sein Premiumprodukt - abläuft, kann er doch nicht tatenlos zusehen, die Hände in den Schoß legen und einfach sagen: "Na ja, ihr könnt euch nicht einigen, na ja gut, dann isses halt so..."
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