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„Können wir nicht akzeptieren“:Spuck-Attacke gegen Lautern-Bosse
Thomas Hengen (51) hat von einem erschütternden Vorfall berichtet
06.01.2026 - 21:22 Uhr
Unglaublicher Vorfall in Kaiserslautern!
Kaiserslautern-Geschäftsführer Thomas Hengen (51) hat von heftigen Anfeindungen und Grenzüberschreitungen einiger FCK-Fans im letzten Heimspiel berichtet. Nach der bitteren Niederlage gegen den 1. FC Magdeburg (2:3) war es zu hässlichen Vorfällen gekommen.
Hengen berichtet in einem Interview mit der „Rheinpfalz“: „Auf der Nordtribüne sind schon Dinge vorgefallen, die ich in der Vergangenheit nicht so extrem empfunden habe. Gerade im Heimspiel gegen Magdeburg wurden wir beleidigt, mit Hassparolen angefeindet, und es wurde auch in Richtung unserer Bank gespuckt. Da möchte ich an unsere Fans auf der Nord appellieren: Wir verstehen, wenn sie auch mal unzufrieden sind, sie dürfen kritisch sein, denn das sind wir auch, doch wichtig ist es, sachlich zu bleiben. Da wurden, wie gesagt, speziell gegen Magdeburg, Grenzen überschritten.“ Klare Worte von Hengen!
„Das können wir nicht akzeptieren“
Der FCK-Boss weiter: „Wir reden immer von Fritz-Walter-Werten, von Kameradschaft, von Demut, in guten wie in schlechten Zeiten. Dann muss ich auch in schlechten Zeiten, trotz aller Kritik, fair und inhaltlich sachlich bleiben.“
Die Niederlage gegen die abstiegsbedrohten Magdeburger hat den Aufstiegs-Hoffnungen der FCK-Stars einen weiteren Dämpfer verpasst. Dennoch war die Aktion einiger Fan-Chaoten absolut nicht tolerierbar. Hengen: „Wenn in Richtung der Bank gespuckt wird, dann geht das in dem Moment gegen uns alle. Das können wir nicht akzeptieren.“
Auch im Netz sei es in der Vergangenheit bereits zu unsäglichen Kommentaren gekommen: „Es gibt leider viele Hassnachrichten und Postings in Social Media, was nicht spurlos an einem vorbeigeht.“ Weil der Klub in der Öffentlichkeit steht, könne er das einordnen. Aber dennoch sei eine Grenze überschritten, wenn es um die Familie oder die Kinder gehe. Es höre auf, wenn Straftaten angedroht werden.
Hengen kündigt Konsequenzen an
Deshalb macht Hengen klar: „Dann müssen wir dagegen vorgehen. Und das werden wir weiter tun. Wir werden künftig noch stärker darauf achten und vermehrt die Personen ansprechen, die sich auf diese Weise im Stadion äußern, und dabei nicht davor zurückschrecken, im Ernstfall von unserem Hausrecht Gebrauch zu machen.“
Der Traditionsklub gehört mit einem Zuschauerschnitt von rund 47.000 zu den größten und beliebtesten Klubs der 2. Bundesliga. Kaiserslautern ist bekannt für seine leidenschaftlichen, treuen Fans. Mit spektakulären Choreografien – wie etwa der zum 125-jährigen Vereinsjubiläum – sorgen sie deutschlandweit regelmäßig für Aufsehen.
Aber klar ist: So ein Verhalten geht gar nicht!
In Lautern knistert es gerade ein wenig....


