Ich kenne nur Entscheidungen zu Phantomtoren, also wo der SR auf Tor entschied, obwohl objektiv keines erzielt wurde - siehe
https://de.wikipedia.org/wiki/Phantomtor?wprov=sfti1.
In der jüngeren Geschichte des deutschen Profifussballs wurde ein Phantomtor (Thomas Helmer) nachträglich aberkannt und ein Wiederholungsspiel durchgeführt - mit einer etwas abenteuerlichen rechtlichen Argumentation (der SR hatte sich angeblich nicht ausreichend versichert, dass das Signal des Linienrichters auch wirklich Tor bedeuten sollte). Das zweite war das Tor von Stefan Kießling in Hoffenheim durch das Loch im Netz. Hier blieb die Entscheidung bestehen. Zu Unrecht gegebene Wembley-Tore gab es häufiger, inklusive eines von Rafati. Nie wurde hier eine Entscheidung revidiert.
Dass Tore als Revision einer Tatsachenentscheidung nachträglich anerkannt wurden gab es meines Wissens noch nie.