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Presse, 30.12.2017

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Presse, 30.12.2017

Beitragvon Pressesprecherin » 30.12.2017, 09:53

KOMMENTAR
Unterm Strich chaotisch
30. Dezember 2017Autor: Alexander Müller (alex)
Alexander Müller zur Situation beim SV Waldhof


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Ein zwangsweise vom Verband degradierter Erfolgstrainer, ein fast schon chronisch in der Kritik stehender Geschäftsführer, ein hochdefizitärer Spielbetrieb und nur mühsam zugeschüttete Gräben zwischen Vereinsrepräsentanten sowie Investorenvertretern im Aufsichtsrat: Der SV Waldhof präsentiert sich zum Jahreswechsel 2017/2018 in der Gesamtbetrachtung als Verein in chaotischem Zustand.
Dass Michael Fink die notwendige Ausnahmegenehmigung verwehrt blieb und die Mannheimer zum zweiten Mal in dieser Saison ihren Trainer wechseln müssen, ist für die sportlichen Ziele des Clubs eine mittlere Katastrophe. Die Lizenzproblematik beim Ex-Profi war bekannt, und es wäre die Aufgabe der Geschäftsführung gewesen, entweder frühzeitig in Gesprächen mit dem Verband eine tragfähige Lösung mit Fink bis Saisonende festzuklopfen oder aber einen sofort umsetzbaren Plan B in der Tasche zu haben. Beides ist offensichtlich nicht geschehen – und dafür gibt es nur ein Urteil: unprofessionell.

Die Position von Geschäftsführer Markus Kompp ist innerhalb des Vereins schon länger umstritten. Zu keinem Zeitpunkt hat es der Schwabe in den vergangenen anderthalb Jahren geschafft, den Waldhof in ein ruhiges Fahrwasser zu führen. Wenn es Streit, Ärger oder hausgemachte Probleme gab – und das passierte in unschöner Regelmäßigkeit –, war der Name Kompp stets nicht weit. Wirtschaftlich hängt der Traditionsverein mehr denn je am Tropf des Investors und Mäzens Bernd Beetz, der in der vergangenen Saison ein Minus von 700 000 Euro ausgleichen musste. Und dass die Klagen über erhebliche Kommunikationsdefizite des Geschäftsführers im Umfeld des SVW nicht verstummen wollen, macht sein Arbeitszeugnis auch nicht besser.

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Am Saisonende läuft Kompps Vertrag aus, seine Fürsprecher sitzen im Beetz-Lager, seine Kritiker auf der Vereinsseite. Es ist davon auszugehen, dass der im Herbst ausgerufene Burgfrieden im Aufsichtsrat bei dieser Personalie seiner härtesten Belastungsprobe unterzogen wird.
© Mannheimer Morgen, Samstag, 30.12.2017

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Re: Presse, 30.12.2017

Beitragvon Pressesprecherin » 30.12.2017, 09:55

MANNHEIM
FANS ERST IM CARL-BENZ-STADION, DANN IN DER MAIMARKTHALLE: TAUSENDE FIEBERN MIT, ALS DER SVW GEGEN MEPPEN UM DEN AUFSTIEG KÄMPFT – UND MAL WIEDER SCHEITERT
„Einmal Waldhof, immer Waldhof“
30. Dezember 2017Autor: Heiko Brohm (bro)
Am Boden: Waldhof-Fans am 31. Mai in der Maimarkthalle.
Am Boden: Waldhof-Fans am 31. Mai in der Maimarkthalle.
© Proßwitz

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Der Waldhof-Fan hat ja ein besonderes Verhältnis zum Scheitern – zu oft hat er es in der Vergangenheit hautnah erlebt. Und trotzdem: Mittwoch, 31. Mai 2017, 21.34 Uhr, diesen Zeitpunkt vergisst keiner. Zu hart ist der Nackenschlag an diesem Abend, als der letzte Elfmeter für den SV Waldhof nicht ins Tor geht und der Verein damit zum zweiten Mal in Folge in der Aufstiegsrelegation scheitert. Den Weg in die Dritte Liga unternimmt stattdessen der SV Meppen. In der Maimarkthalle, wo sich einige Tausend Anhänger zum Public Viewing versammelt haben, herrscht blankes Entsetzen. „Ich könnte grad losheulen“, sagt Stefan Emig.
Dabei ist die Euphorie groß in den Tagen zuvor. Auch solche Mannheimer, die sonst selten ins Stadion kommen, fiebern mit dem SVW mit. Zahlreiche Prominente von Oberbürgermeister Peter Kurz über Mäzen Dietmar Hopp bis zu Joy Fleming sagen dem „Mannheimer Morgen“, warum der Waldhof endlich aufsteigen muss. Die Karten fürs Heimspiel verkaufen sich im Nu, alle wollen dabei sein, wenn es der Verein endlich schafft, in die dritte Liga und damit den Profifußball zurückzukehren. Die langjährigen Fans aber, die sind angespannt.

Am Ende sagen viele nichts mehr
Eigentlich sollte das Rückspiel im Carl-Benz-Stadion übertragen werden, schließlich entscheiden sich die Verantwortlichen aber für die Maimarkthalle. Die Stimmung am frühen Mittwochabend dort: gut, ausgelassen – aber irgendwo im Hinterkopf bleibt weiterhin die Anspannung. Sven Vanhanewinkel erzählt davon, wie er seit 22 Jahren Fan dieses Vereins ist, wie er den Abstieg miterlebt und begonnen hat, auf den Aufstieg zu hoffen. In der Verlängerung sagt er schließlich nicht mehr viel – und wenige Minuten später ist er genauso aus der Halle verschwunden wie fast alle anderen Blau-Schwarzen.

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Kurz skandieren einige Standhafte „Einmal Waldhof, immer Waldhof“, aber das ist schnell vorbei. Beim Hinausgehen sagt einer von ihnen: „Ich weiß nicht, ob ich das nochmal aushalte.“
© Mannheimer Morgen, Samstag, 30.12.2017

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Re: Presse, 30.12.2017

Beitragvon Pressesprecherin » 30.12.2017, 09:57

Streit um Sponsorengeld beim SV Waldhof
30. Dezember 2017
Fußball: Regionalliga - Aufstiegsrunde zur 3. Liga, SV Waldhof Mannheim - SF Lotte, Aufstiegsrunde, ...
Fußball: Regionalliga - Aufstiegsrunde zur 3. Liga, SV Waldhof Mannheim - SF Lotte, Aufstiegsrunde, Rückspiele am 29.05.2016 in Carl-Benz-Stadion, Mannheim (Baden-Württemberg). Fans von Waldhof stehen nach dem Spiel entäuscht an einem Zaun. Foto: Ronald Wittek/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit
© picture alliance / dpa, Ronald Wittek, dpa

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Der Streit um Sponsorengeld könnte sogar vor Gericht landen: Der SV Waldhof will die Zahlung von etwa 72 000 Euro durchsetzen. Der Viertligist hatte mit der Firma Pro Concept 2015 einen Sponsorenvertrag abgeschlossen. Doch den Vertrag verstehen die ehemaligen Aufsichtsräte des SV Waldhof, Jens Hanreich und Cevdet Celebi, als ungültig. Die Klage des Clubs auf Vertragserfüllung wollen sie nicht hinnehmen. „Für uns ist es schwer erträglich, wie hier mit Leuten umgegangen wird, die dem Club ja weiterhin sehr nahe stehen und dem SV Waldhof in den Profifußball helfen wollen“, sagte Hanreich.

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© Mannheimer Morgen, Samstag, 30.12.2017

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