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Presse, 28.12.2017

Hier finden Sie alle Presseartikel über und von unseren SV Waldhof Mannheim. Leserecht für alle.

Presse, 28.12.2017

Beitragvon Pressesprecherin » 28.12.2017, 14:48

SVW: MICHAEL FINK MUSS DEN CHEFTRAINER-POSTEN RÄUMEN

28. Dezember 2017
Michael Fink erhält keine Ausnahmegenehmigung als Chef-Trainer des SV Waldhof Mannheim durch die zuständige Spielkommission. Wie der Fußball-Regionalligist mitteilt, habe die Regionalliga Südwest GbRden Antrag auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung für Michael Fink, das Amt des Chef-Trainers bis 30.06.2018 zu begleiten, abgelehnt. In den Statuten der Regionalliga Südwest ist geregelt, dass jede Mannschaft von einem A-Lizenz-Trainer in verantwortlicher Position betreut werden muss. Zunächst wurde Fink, der das Amt von Gerd Dais übernahm, eine dreimonatige Ausnahmegenehmigung erteilt. Ab dem 17. Januar darf der ehemalige Profispieler die Mannschaft nicht mehr als verantwortlicherTrainer betreuen. „Es ist äußerst bedauerlich, dass wir nicht wie geplant mit Michael Fink weiterarbeiten können. Auch der aufgezeigte Zeitplan, zunächst die B-Lizenz, im direkten Anschluss die DFB-Elite- Jugend-Lizenz und zeitnah die A-Lizenz zu erwerben, konnte die Verantwortlichen der Regionalliga Südwest leider nicht von einer Ausnahmegenehmigung überzeugen, da die entsprechenden Lehrgänge bereits voll belegt sind und Michael Fink lediglich auf der Warteliste gewesen wäre“, so Aufsichtsratsvorsitzender Alexander Rudnick. Der Posten des Cheftrainers soll schnellstmöglich und mit Planungssicherheit besetzt werden, heißt es weiter.(SVW/mj)

http://www.rnf.de/svw-michael-fink-muss ... en-162262/
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Re: Presse, 28.12.2017

Beitragvon Pressesprecherin » 28.12.2017, 14:51

Fink darf nicht weitermachen - Waldhof braucht neuen Trainer!

Nils Wollenschläger nils.wollenschlaeger@headline24.de
28.12.17 13:30

Michael Fink darf als Waldhof-Trainer nicht weitermachen.
© MANNHEIM24/Nils Wollenschläger
Mannheim-Waldhof – Der SV Waldhof Mannheim muss sich nach einem neuen Trainer umschauen. Warum Michael Fink keine Sondergenehmigung erhält.

Eigentlich ist man davon ausgegangen, dass Michael Fink den SV Waldhof mit einer Sondergenehmigung bis zum Saisonende trainieren darf, doch wie am Donnerstag bekannt geworden ist, hat die Regionalliga Südwest den Antrag der Mannheimer abgelehnt.

Die Möglichkeit, das Amt des Chef-Trainer ohne die notwendige Trainerlizenz auszuüben, war zunächst auf die Dauer von drei Monaten begrenzt. Fink darf die Mannschaft somit nur noch bis zum 17. Januar 2018 betreuen.

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„Es ist äußerst bedauerlich, dass wir nicht wie geplant mit Michael Fink weiterarbeiten können. Auch der aufgezeigte Zeitplan, zunächst die B-Lizenz, im direkten Anschluss die DFB-Elite-Jugend-Lizenz und zeitnah die A-Lizenz zu erwerben, konnte die Verantwortlichen der Regionalliga Südwest leider nicht von einer Ausnahmegenehmigung überzeugen, da die entsprechenden Lehrgänge bereits voll belegt sind und Michael Fink lediglich auf der Warteliste für den Erwerb der Lizenzen gewesen wäre“, sagt SVW-Aufsichtsratsvorsitzender Alexander Rudnick.

Kein Teamchef-Modell

„Michael Fink hat bislang sehr gute Arbeit geleistet und gerne hätten wir weiter mit ihm als Chef-Trainer gearbeitet. Uns wurde jedoch auch signalisiert, dass wir nicht mit einem Teamchef-Modell arbeiten dürfen, da dies empfindliche Strafen nach sich ziehen könnte. Die Situation nun ist natürlich sehr ärgerlich. Es liegt jetzt an uns, die Position des Cheftrainers zukunftssicher zu besetzen. Bei einem Aufstieg in die 3. Liga schreiben die Lizenzbedingungen einen Fußball-Lehrer vor. Entsprechend werden wir die Trainerposition nun besetzen, um Planungssicherheit sowohl für Regionalliga und 3.Liga, sowie bei der bevorstehenden Kaderplanung zu haben“, ist für den Sportlichen Leiter Jochen Kientz das Anforderungsprofil klar.

„Ich bin einerseits natürlich enttäuscht, andererseits war mir diese Möglichkeit auch bewusst. Am Ende geht es nicht um persönliche Interessen, sondern um den SV Waldhof Mannheim. Die Entscheidung der Liga muss ich daher akzeptieren“, sagt Michael Fink und fügt hinzu: „Gerne möchte ich meinen Teil dazu beitragen, dass der SV Waldhof den Weg in die 3. Liga schafft. Ich danke dem SV Waldhof, für die offene und gute Kommunikation und, dass er mir die Chance gegeben hat, mich in der schwierigen Situation zu beweisen.“

https://www.mannheim24.de/sport/waldhof ... 82781.html
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Re: Presse, 28.12.2017

Beitragvon Pressesprecherin » 28.12.2017, 14:56

Fink muss aufhören - Waldhof sucht neuen Cheftrainer

Autor: Alexander Müller (alex)
28. Dezember 2017
Michael Fink hat den SV Waldhof in der Fußball-Regionalliga auf Tuchfühlung zu den ...
Michael Fink hat den SV Waldhof in der Fußball-Regionalliga auf Tuchfühlung zu den Relegationsplätzen geführt.
© Binder
Mannheim.Paukenschlag bei Fußball-Regionalligist SV Waldhof: Michael Fink kann sein Amt als Cheftrainer in Mannheim nicht weiter ausüben. Die Regionalliga Südwest GbR hat den Antrag des SVW auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung für den 35-Jährigen abgelehnt. Hintergrund ist, dass der Ex-Profi nicht über die erforderliche A-Lizenz verfügt. Er darf das Team deshalb ab dem 17. Januar nicht mehr in verantwortlicher Position betreuen.

„Ich bin einerseits natürlich enttäuscht, andererseits war mir diese Möglichkeit auch bewusst. Am Ende geht es nicht um persönliche Interessen, sondern um den SV Waldhof Mannheim. Die Entscheidung der Liga muss ich daher akzeptieren“, sagte Fink.

Damit müssen die Mannheimer kurzfristig einen neuen Trainer suchen. „Michael Fink hat bislang sehr gute Arbeit geleistet und gerne hätten wir weiter mit ihm als Chef-Trainer gearbeitet. Uns wurde jedoch auch signalisiert, dass wir nicht mit einem Teamchef- Modell arbeiten dürfen, da dies empfindliche Strafen nach sich ziehen könnte. Die Situation nun ist natürlich sehr ärgerlich. Es liegt jetzt an uns, die Position des Cheftrainers zukunftssicher zu besetzen", sagte der neue Sportliche Leiter Jochen Kientz.

https://www.morgenweb.de/mannheimer-mor ... 73157.html
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Re: Presse, 28.12.2017

Beitragvon Pressesprecherin » 28.12.2017, 15:01

Michael Fink erhält keine Ausnahmegenehmigung als Chef-Trainer durch die zuständige Spielkommission

Die Regionalliga Südwest GbR hat den Antrag des SV Waldhof Mannheim auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung für Michael Fink, das Amt des Chef-Trainers bis 30.06.2018 zu begleiten, abgelehnt. In den Statuten der Regionalliga Südwest ist geregelt, dass jede Mannschaft von einem A-Lizenz-Trainer in verantwortlicher Position betreut werden muss. Die Möglichkeit, das Amt des Chef-Trainer ohne die notwendige Trainerlizenz auszuüben, war zunächst auf die Dauer von drei Monaten begrenzt. Einem Antrag auf Verlängerung wurde nun von Verbandsseite durch die zuständige Spielkommission nicht zugestimmt. Michael Fink darf die Mannschaft somit ab dem 17. Januar 2018 nicht mehr als verantwortlicher Chef-Trainer betreuen.

Die Regionalliga Südwest GbR hat den Antrag des SV Waldhof Mannheim auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung für Michael Fink, das Amt des Chef-Trainers bis 30.06.2018 zu begleiten, abgelehnt. In den Statuten der Regionalliga Südwest ist geregelt, dass jede Mannschaft von einem A-Lizenz-Trainer in verantwortlicher Position betreut werden muss. Die Möglichkeit, das Amt des Chef-Trainer ohne die notwendige Trainerlizenz auszuüben, war zunächst auf die Dauer von drei Monaten begrenzt. Einem Antrag auf Verlängerung wurde nun von Verbandsseite durch die zuständige Spielkommission nicht zugestimmt. Michael Fink darf die Mannschaft somit ab dem 17. Januar 2018 nicht mehr als verantwortlicher Chef-Trainer betreuen.
„Es ist äußerst bedauerlich, dass wir nicht wie geplant mit Michael Fink weiterarbeiten können. Auch der aufgezeigte Zeitplan, zunächst die B-Lizenz, im direkten Anschluss die DFB-Elite-Jugend-Lizenz und zeitnah die A-Lizenz zu erwerben, konnte die Verantwortlichen der Regionalliga Südwest leider nicht von einer Ausnahmegenehmigung überzeugen, da die entsprechenden Lehrgänge bereits voll belegt sind und Michael Fink lediglich auf der Warteliste für den Erwerb der Lizenzen gewesen wäre“, so Aufsichtsratsvorsitzender Alexander Rudnick.
„Michael Fink hat bislang sehr gute Arbeit geleistet und gerne hätten wir weiter mit ihm als Chef-Trainer gearbeitet. Uns wurde jedoch auch signalisiert, dass wir nicht mit einem Teamchef-Modell arbeiten dürfen, da dies empfindliche Strafen nach sich ziehen könnte. Die Situation nun ist natürlich sehr ärgerlich. Es liegt jetzt an uns, die Position des Cheftrainers zukunftssicher zu besetzen. Bei einem Aufstieg in die 3. Liga schreiben die Lizenzbedingungen einen Fußball-Lehrer vor. Entsprechend werden wir die Trainerposition nun besetzen, um Planungssicherheit sowohl für Regionalliga und 3.Liga, sowie bei der bevorstehenden Kaderplanung zu haben“, ist für den Sportlichen Leiter Jochen Kientz das Anforderungsprofil klar.
„Ich bin einerseits natürlich enttäuscht, andererseits war mir diese Möglichkeit auch bewusst. Am Ende geht es nicht um persönliche Interessen, sondern um den SV Waldhof Mannheim. Die Entscheidung der Liga muss ich daher akzeptieren. Gerne möchte ich meinen Teil dazu beitragen, dass der SV Waldhof den Weg in die 3. Liga schafft. Ich danke dem SV Waldhof, für die offene und gute Kommunikation und, dass er mir die Chance gegeben hat, mich in der schwierigen Situation zu beweisen“, sagte Michael Fink.

https://www.svw07.de/aktuelles/michael-fink-erhält-keine-ausnahmegenehmigung-als-chef-trainer-durch-die-zuständige-spielk
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Re: Presse, 28.12.2017

Beitragvon Pressesprecherin » 28.12.2017, 16:52

Mannheim in Not: Fink darf nicht Trainer bleiben

Chefcoach bekommt keine Trainergenehmigung

Regionalliga - 28.12. 14:45

Die 0:2-Niederlage bei der Zweitvertretung des SC Freiburg Mitte Dezember war die erste Niederlage von Michael Fink als Chefcoach von Waldhof Mannheim. Wie jetzt klar wurde, wird es nicht nur seine vorerst letzte gewesen sein, sondern auch sein letztes Pflichtspiel als Waldhof-Trainer. Wie der Regionalligist am Donnerstag mitteilte, erhält der 35-Jährige keine Ausnahmegenehmigung der zuständigen Spielkommission.

Michael Fink
Wird Mannheim 2018 nicht mehr als Chefcoach betreuen: Michael Fink. © imago

Laut Statuten der Regionalliga Südwest muss jede Mannschaft von einem Trainer betreut werden, der über die A-Lizenz verfügt. Fink, der bis zum Ende der vergangenen Saison noch in Personalunion als Spieler und Co-Trainer fungiert hatte, verfügt bislang nur über eine C-Lizenz. Ohne den notwendigen Schein ist die Zeit als Cheftrainer auf maximal drei Monate begrenzt. Für den ehemaligen Bundesligaspieler Fink, der am 17. Oktober von Gerd Dais übernommen hatte, läuft diese Zeit Mitte Januar ab. Einen Antrag der Mannheimer auf Verlängerung bis Saisonende schmetterte die Spielkommission nun ab.

"Auch der aufgezeigte Zeitplan, zunächst die B-Lizenz, im direkten Anschluss die DFB-Elite-Jugend-Lizenz und zeitnah die A-Lizenz zu erwerben, konnte die Verantwortlichen der Regionalliga Südwest leider nicht von einer Ausnahmegenehmigung überzeugen", wird der Waldhof-Aufsichtsratvorsitzende Alexander Rudnick in der entsprechenden Pressemitteilung zitiert. Die Erklärung dafür lieferte er gleich mit: Die DFB-Lehrgänge, an denen Fink hätte teilnehmen können, wären schon voll belegt gewesen, der 35-Jährige nur auf einer Warteliste gestanden.

Nun gesucht: Ein Fußball-Lehrer

Fink hatte in neun Spielen als Cheftrainer starke 20 Punkte geholt und den SV Waldhof wieder auf Tuchfühlung mit den Relegationsplätzen gebracht. Die Verantwortlichen hätten die Zusammenarbeit mit dem Ex-Profi gerne fortgesetzt, sehen sich jetzt aber zum Handeln gezwungen. "Es liegt jetzt an uns, die Position des Cheftrainers zukunftssicher zu besetzen. Bei einem Aufstieg in die 3. Liga schreiben die Lizenzbedingungen einen Fußball-Lehrer vor. Entsprechend werden wir die Trainerposition nun besetzen", stellte der Sportliche Leiter in Aussicht. Damit scheidet wohl auch der bisherige Co-Trainer Benjamin Sachs, der zwar über die A-Lizenz, nicht aber über den Fußball-Lehrer verfügt, als Nachfolger aus.

Ob und in welcher Funktion Fink dem Verein erhalten bleibt, ließ der Verein in seiner Mitteilung offen. Der gebürtige Schwabe erklärte jedoch, den Mannheimern weiter zur Verfügung stehen zu wollen.

http://www.kicker.de/news/fussball/regi ... eiben.html
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Re: Presse, 28.12.2017

Beitragvon Pressesprecherin » 28.12.2017, 16:54

Michael Fink nicht mehr Cheftrainer des SV Waldhof

Schlechte Nachrichten vom Mannheimer Alsenweg. Michael Fink kann seine Cheftrainerfunktion beim SV Waldhof Mannheim nicht weiter ausüben. Die Spielkommission der Regionalliga Südwest GbR hat die Ausnahmegenehmigung nicht verlängert.

"Ich bin einerseits natürlich enttäuscht, andererseits war mir diese Möglichkeit auch bewusst", äußerte sich Michael Fink in einem ersten Statement. "Am Ende geht es nicht um persönliche Interessen, sondern um den SV Waldhof Mannheim. Die Entscheidung der Liga muss ich daher akzeptieren. Gerne möchte ich meinen Teil dazu beitragen, dass der SV Waldhof den Weg in die dritte Liga schafft."

Fink hatte die Mannschaft Mitte Oktober von Gerd Dais übernommen. Seither ging es sportlich bei den Blau-Schwarzen wieder bergauf. Der Anschluss an die Relegationsplätze ist wieder hergestellt - zwischenzeitlich befand der SVW sich sogar auf dem zweiten Platz. Den Sprung in die Drittklassigkeit muss im neuen Jahr ohne Fink als Cheftrainer gelingen.

Auf der Suche nach einem Fußball-Lehrer

Die Statuten der Regionalliga Südwest sagen aus, dass jede Mannschaft von einem Trainer betreut werden muss, der mindestens A-Lizenz-Inhaber ist. Das ist bei Fink nicht der Fall. Aufgrund einer Ausnahmeregelung war es überhaupt erst möglich, dass der 35-jährige Ex-Profi das Team für drei Monate übernehmen durfte. Einen Antrag auf Verlängerung dieser Frist ist nun abgelehnt worden.

Auch eine Lösung mit Fink als Teamchef wurde von der Regionalliga Südwest niedergeschmettert. Dies könne empfindliche Strafen nach sich ziehen, so Jochen Kientz, Sportlicher Leiter beim SVW. "Die Situation ist natürlich sehr ärgerlich. Es liegt jetzt an uns, die Position des Cheftrainers zukunftssicher zu besetzen. Bei einem Aufstieg in die dritte Liga schreiben die Lizenzbedingungen einen Fußball-Lehrer vor. Entsprechend werden wir die Trainerposition nun besetzen, um Planungssicherheit sowohl für Regionalliga, dritte Liga als auch bei der bevorstehenden Kaderplanung zu haben."

http://www.regenbogen.de/nachrichten/sp ... heftrainer
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Re: Presse, 28.12.2017

Beitragvon Pressesprecherin » 28.12.2017, 18:54

Hiobsbotschaft aus Karlsruhe

Autor: Alexander Müller (alex)
28. Dezember 2017
SV Waldhof
Michael Finks Bilanz als SVW-Cheftrainer konnte sich sehen lassen.
Michael Finks Bilanz als SVW-Cheftrainer konnte sich sehen lassen.
© Binder
Mannheim.Die Entscheidung aus Karlsruhe warf die Planungen komplett über den Haufen. Am Mittwoch teilte die Fußball-Regionalliga Südwest dem SV Waldhof mit, dass die Ausnahmegenehmigung für Michael Fink als Cheftrainer nicht verlängert wird, am Donnerstag verkündeten die Mannheimer dann, dass der 35-Jährige wieder ins zweite Glied rückt und bis zum Trainingsstart am 8. Januar ein neuer verantwortlicher Coach gefunden werden muss.

Es ist eine Hiobsbotschaft, die den SVW an einer empfindlichen Stelle trifft. Denn eigentlich hatte der Regionalliga-Dritte gehofft, dass Fink nach der Verpflichtung des mit der notwendigen A-Lizenz ausgestatteten neuen Co-Trainers Benjamin Sachs zumindest bis Saisonende würde weiterverarbeiten können. Aber da der Verband durchblicken ließ, dass auch diese angedachte Teamlösung nicht akzeptiert werden würde, musste der neue Sportliche Leiter Jochen Kientz nur sechs Tage nach seinem Amtsantritt eine auch für ihn selbst unangenehme Entscheidung treffen.

Drohkulisse Klagen und Strafen

„Wir waren alle glücklich mit Michaels Arbeit und hätten gerne weiter als Cheftrainer mit ihm gearbeitet, aber der DFB hat uns ganz klar zu einer sauberen Lösung geraten“, erklärte Kientz dieser Zeitung. Im schlimmsten Fall hätten dem Waldhof Klagen und empfindliche Strafen bis möglicherweise hin zum Punktabzug gedroht, wenn er mit Fink als faktischem Cheftrainer weitergemacht hätte. „Auf dieses dünne Eis dürfen wir uns als Verein nicht begeben“, betonte der Sportchef.

Fink hatte seit der Beurlaubung von Trainer Gerd Dais Mitte Oktober aus zehn Pflichtspielen bei nur einer Niederlage sieben Siege sowie zwei Unentschieden geholt und damit die Grundlage dafür geschaffen, dass die Mannheimer im neuen Jahr überhaupt noch realistische Chancen auf den erneuten Einzug in die Aufstiegssspiele zur Dritten Liga haben.

Das Damoklesschwert der offenen Lizenzfrage schwebte allerdings von Beginn an über Finks Amstzeit, auch wenn der Verein alles versuchte, den Verband von einem Kompromiss zumindest bis Saisonende zu überzeugen. „Auch der aufgezeigte Zeitplan, zunächst die B-Lizenz, im direkten Anschluss die DFB-Elite-Jugend-Lizenz und zeitnah die A-Lizenz zu erwerben, konnte die Verantwortlichen der Regionalliga Südwest leider nicht von einer Ausnahmegenehmigung überzeugen, da die entsprechenden Lehrgänge bereits voll belegt sind und Michael Fink lediglich auf der Warteliste für den Erwerb der Lizenzen gewesen wäre“, sagte der SVW-Aufsichtsratsvorsitzende Alexander Rudnick.

Fink selbst, der an der neuen Chefrolle in den vergangenen Wochen großes Gefallen gefunden hatte, nahm die Entwicklung halbwegs gefasst hin. „Ich bin einerseits natürlich enttäuscht, andererseits war mir diese Möglichkeit auch bewusst. Am Ende geht es nicht um persönliche Interessen, sondern um den SV Waldhof. Die Entscheidung der Liga muss ich daher akzeptieren“, betonte der 35-Jährige, der nun wieder als Zuarbeiter eines neuen Cheftrainers gefordert sein wird: „Gerne möchte ich meinen Teil dazu beitragen, dass der Waldhof den Weg in die Dritte Liga schafft. Ich danke dem Verein für die offene und gute Kommunikation und dass er mir die Chance gegeben hat, mich in der schwierigen Situation zu beweisen.“

„Es gibt nur gut und schlecht“

Auf Sportchef Kientz kommt nun die Aufgabe zu, so schnell wie möglich einen neuen Coach zu finden. „Diese Baustelle wollte ich ganz sicher nicht aufmachen“, betonte der Ketscher und erinnerte daran, dass neben Fink und Sachs nun auch noch ein neuer Cheftrainer bezahlt werden muss. Kientz schwebt ein klares Anforderungsprofil vor: „Es gibt nur gut und schlecht, das hat mit dem Alter nichts zu tun. Er muss die Sprache der Spieler sprechen, fachlich top sein und zum Arbeiterverein Waldhof passen. Für mich ist wichtig, dass er auch schon eine gewisse Erfahrung hat. Er sollte im Jugendbereich gearbeitet haben, was immer eine gute Ausbildung für Trainer ist, aber auch schon im aktiven Bereich und die Regionalliga kennen.“ Hektik bei der Suche sei nicht angesagt, er habe jedoch schon „ein paar Kandidaten im Kopf“ - denn dass der Verband im Fall Fink den Daumen senkt, habe man zumindest nicht ausschließen können.

Vorläufig gestoppt sind durch die neueste Entwicklung auch mögliche Aktivitäten auf dem Transfermarkt. „Ich habe alle Gespräche zur Kaderplanung mit dem bisherigen Trainerstab geführt“, sagte Kientz: „Jetzt kommt ein neuer Trainer dazu, der vielleicht die eine oder andere Sache ändern will. Diese Freiheit will ich ihm auch geben, er soll sich schon entfalten können und seine Ideen mit einbringen.“

© Mannheimer Morgen, Donnerstag, 28.12.2017

https://www.morgenweb.de/mannheimer-mor ... 73199.html
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Re: Presse, 28.12.2017

Beitragvon Pressesprecherin » 28.12.2017, 18:56

Schwer in der Bredouille

Autor: Alexander Müller (alex)
28. Dezember 2017
Kommentar

Es gibt gute Gründe, das Verhalten der zuständigen Regionalliga Südwest im Fall Michael Fink für reichlich pedantisch und bürokratisch zu halten. Es wäre den Verantwortlichen in Karlsruhe um DFB-Vizepräsident Ronny Zimmermann mit Sicherheit kein Zacken aus der Krone gebrochen, wenn der Ex-Profi mit einer verlängerten Ausnahmegenehmigung im Gespann mit seinem bisherigen Assistenten und A-Lizenz-Inhaber Benjamin Sachs den SV Waldhof zumindest bis zum Saisonende weiter hätte betreuen dürfen. Aber das Beharren auf Statuten war den Verbandsfunktionären nicht zum ersten Mal wichtiger als eine pragmatische Lösung für die Praxis.

Den Mannheimer Regionalligisten bringt die Entscheidung schwer in die Bredouille. Fink hatte im Herbst für den Umschwung gesorgt, unter ihm hielt der SVW mit einer Aufholjagd den Aufstiegstraum am Leben, er genießt große Wertschätzung in Mannschaft und Umfeld. Jetzt muss der neue Sportliche Leiter Jochen Kientz - erst kurz vor Weihnachten installiert und selbst noch in der Eingewöhnungsphase - mitten in der Saison im Hauruck-Verfahren einen neuen Cheftrainer finden, der gleichzeitig sofort funktionieren und eine langfristige Perspektive in Richtung Dritte Liga aufzeigen soll.

Eine enorm schwierige Aufgabe, um die der neue Manager beim ehemaligen Bundesligisten nicht zu beneiden ist. Die Zeit drängt bis zum Trainingsstart am 8. Januar, und einen Fehlschuss auf der Trainerposition können sich die Waldhöfer im engen Rennen um den zweiten Aufstiegsrelegationsplatz nicht erlauben.

© Mannheimer Morgen, Donnerstag, 28.12.2017

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Re: Presse, 28.12.2017

Beitragvon Pressesprecherin » 28.12.2017, 20:34

Böse Überraschung zum Jahresende

REGIONALLIGA Da Michael Fink keine A-Lizenz hat, muss sich der SV Waldhof einen neuen Coach suchen

MANNHEIM - (bore). Mit Michael Fink als Trainer war Fußball-Regionalligist SV Waldhof Mannheim zuletzt sehr erfolgreich. Doch nun geht die fruchtbare Symbiose etwas überraschend zu Ende. Nicht, dass der Klub den 35-Jährigen entlassen will. Nein, die Regionalliga Südwest GbR hat den Antrag der Waldhöfer auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung für Fink abgelehnt. Die Begründung: Er verfüge nicht über die erforderliche A-Lizenz.

Finks Zeit als Coach der Mannheimer geht deshalb offiziell nur noch bis zum 17. Januar. Bei den Waldhöfern ist man überrascht und enttäuscht. Der neue Sportliche Leiter Jochen Kientz sagt: „Wir hätten gerne weiter mit Michael Fink als Chef-Trainer gearbeitet. Er hat ja sehr gute Arbeit geleistet. Aber das Modell Teamchef ist nicht erlaubt.“ Die Sache sei mehr als ärgerlich. Da die Lizenzbedingungen für die Dritte Liga einen Cheftrainer, der Fußballlehrer ist, vorschreiben, will der Klub nun diesbezüglich nach einem geeigneten Coach Ausschau halten. „Natürlich bin ich enttäuscht, aber das sind eben die Regeln“, machte Fink derweil klar. „Es ist äußerst bedauerlich, dass wir nicht wie geplant mit Michael Fink weiterarbeiten können. Auch der aufgezeigte Zeitplan, zunächst die B-Lizenz, im direkten Anschluss die DFB-Elite-Jugend-Lizenz und zeitnah die A-Lizenz zu erwerben, konnte die Verantwortlichen der Regionalliga Südwest leider nicht von einer Ausnahmegenehmigung überzeugen, da die entsprechenden Lehrgänge bereits voll belegt sind und Michael Fink lediglich auf der Warteliste für den Erwerb der Lizenzen gewesen wäre“, sagte der SVW-Aufsichtsratsvorsitzende Alexander Rudnick.

Fink hatte das Team nach der Entlassung von Gerd Dais nach der Niederlage am 15. Oktober beim VfB Stuttgart II übernommen. Danach blieben die Blau-Schwarzen unter seiner Verantwortung neunmal in Folge ungeschlagen. Unter Fink zog der SVW ins Halbfinale des Badischen Fußballpokals ein, gewann sechs Ligaspiele, erkämpfte sich zwei Remis und verlor nur ein einziges Mal im abschließenden Spiel des Jahres beim SC Freiburg II (0:2).

http://www.buerstaedter-zeitung.de/spor ... 417702.htm
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