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Presse, 16.05.2018

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Presse, 16.05.2018

Beitragvon Pressesprecherin » 16.05.2018, 14:09

Relegation: Der Waldhof-Torhüter Scholz: "Jetzt erst recht"

16. Mai 2018Autor: Claudio Palmieri (cpa)

Markus Scholz ist seit drei Jahren der große Rückhalt im Tor von Fußball-Regionalligist SV Waldhof.

© Binder

MANNHEIM.Mit einem lauten „Mahlzeit!“ betritt Markus Scholz die Geschäftsstelle des SV Waldhof zum Interviewtermin. Im Gespräch mit dieser Zeitung blickt der bestens gelaunte Torhüter des SV Waldhof auf das dramatische Elfmeterschießen beim SV Meppen vor einem Jahr zurück. Den letzten Rest an Ärger über den Play-off-Ausgang 2017 münzt „Scholle“, der am Donnerstag seinen 30. Geburtstag feiert, schnell in Entschlossenheit um.

Herr Scholz, der Sprung in die Relegation ist geschafft. Danach sah es ja zwischenzeitlich nicht aus . . .

Markus Scholz: Das war natürlich das Ziel, das zwischendurch nicht absehbar war, weil wir einen gewaltigen Hänger hatten. Die Erleichterung ist umso größer, zumal wir es zeitig geschafft haben.

Gab es einen Knack- oder Wendepunkt, einen Schlüsselmoment?

Scholz: Spontan fällt mir nur der Winter mit dem Trainerwechsel ein, mit dem sich auch die Spielphilosophie ein bisschen geändert hat. Wir konnten das in meinen Augen wichtige Trainingslager recht verletzungsfrei absolvieren und viel einstudieren.

Der unvermittelte Trainerwechsel im Winter hat das Team nicht vom Weg abgebracht . . .

Scholz: Nein. Unabhängig davon, wer Trainer ist, haben wir eine gewisse Qualität in der Mannschaft. Man hat auch ein gewisses Maß an Eigenverantwortung. Das durfte uns nicht aus der Bahn werfen. Im Winter haben wir es geschafft, diese Qualität wieder auf den Platz zu bringen.

Und vorher?

Scholz: Das ist ja immer die berühmte Frage: Woran hat’s gelegen? Wenn ich das wüsste, hätten wir es schon vorher abgestellt.

Jetzt geht es zum dritten Mal in Folge in die Relegation - das ist schon eine besondere Situation.

Scholz: Klar, die Vorfreude ist da - aber ich persönlich gehe nach den letzten zwei Jahren mit einer gehörigen Portion Demut in diese Spiele. Erst einmal muss man der Mannschaft ein Lob aussprechen, dass wir es überhaupt wieder geschafft haben - und an die Fans, die uns dahingetragen haben. Wir wissen, was wir wieder für ein Faustpfand haben werden mit dem vollen Carl-Benz-Stadion. Auch auswärts werden Tausende mitkommen und uns hervorragend unterstützen.

Ist Trauma in Zusammenhang mit der Relegation ein böses Wort?

Scholz: Trauma würde ich das nicht nennen. Es sind schon schmerzhafte Erfahrungen, aber wir haben im Sommer wieder so viele neue Spieler dazubekommen, dass das keine große Rolle mehr spielen sollte. Und die, die das schon zweimal miterlebt haben - irgendwann hat man den Kanal voll und will es endlich packen. Jetzt erst recht!

Können Sie sich beim Rückblick auf die Play-off-Spiele 2016 und 2017 groß etwas vorwerfen?

Scholz: Die Wochen danach waren hart für mich. Man hat hin und her überlegt, was man anders hätte machen können - eine andere Bewegung, und vielleicht hätte es gereicht. Man spielt einiges im Kopf durch. Mit dem Start der neuen Saison geht es dann aber wieder Schlag auf Schlag.

Wie schüttelt man denn so ein sportliches Negativerlebnis ab?

Scholz: Fußball war erst einmal tabu. Ich habe mich mit meiner Freundin zurückgezogen, Familienurlaub gemacht - einfach mal abschalten, bloß keine Erinnerungen aufkommen lassen und den Kopf frei kriegen.

In beiden Jahren ist dem SV Waldhof kein Relegationstor gelungen . . .

Scholz: Das ist der Punkt. In vier Spielen waren genug Chancen da, um jeweils die Spiele zu gewinnen oder zumindest das wichtige Auswärtstor zu schießen. Ansonsten sind die Jungs aber sprichwörtlich um ihr Leben gerannt, haben alles gegeben. Bis auf die Tatsache, dass man das Spielglück nicht hatte, dass mal einer reinrollt, kann man keinem einen Vorwurf machen.

Das ist eine durchaus tröstliche Erkenntnis, oder?

Scholz: Es wäre einfacher zu verarbeiten gewesen, wenn wir in beiden Spielen die deutlich schlechtere Mannschaft gewesen wären. In meinen Augen waren wir letztes Jahr sogar einen Tick besser und hatten die besseren Chancen, das Quäntchen Glück hat aber gefehlt. Man muss aber auch den Meppenern Respekt zollen. Sie haben sich überall reingeworfen. Es war letztlich sehr unglücklich aus unserer Sicht.

Wie war es, beim Elfmeterschießen zwischen den Pfosten zu stehen und zu wissen: In meinen Händen liegt eventuell der Erfolg einer ganzen Saison?

Scholz: In dem Moment darf man sich darüber keine Gedanken machen. Man versucht, seine Aufgabe zu machen, nämlich den Ball zu halten. Eine solche Situation hat eher eine belebende Wirkung. Man hat den berühmten Tunnelblick. Wenn es nicht klappt, wie es in unserem Fall war, kann man sich hinterher immer noch genug ärgern.

Der SV Waldhof ist ja ein Stück weit das Symbol dieses verflixten Relegationsmodus’ . . .

Scholz: Für die letzten zwei Jahre muss man ja sagen, dass wir eher Profiteur waren, weil wir als Zweiter noch reinrutschen durften. Natürlich wäre es schön gewesen, wenn es gleich im ersten Jahr als Meister geklappt hätte. Die anderen Teams müssen aber auch da durch.

Die Fan-Begeisterung ist jedenfalls riesig, das CBS fast ausverkauft. Das muss gewaltig pushen . . .

Scholz: Ich hoffe, dass wir ein bisschen Euphorie entfachen konnten und ein volles Stadion haben werden. Davon gehe ich aber fest aus. Wenn man auch auswärts gefühlt ein Heimspiel haben kann, ist das schon ein gewaltiges Plus.

Was spricht für diese Mannschaft?

Scholz: Wir haben einfach einen brutalen Zusammenhalt. Seitdem ich hier, haben wir es geschafft, jedes Jahr eine Truppe zusammenzustellen, die harmoniert - so etwas habe ich vorher noch nie erlebt. In gewissen Punkten sind wir vielleicht nicht die beste Mannschaft der Liga, aber wir machen das durch das Zwischenmenschliche und weil wir als Team auftreten wieder wett. Wir sind ein Team.

In den Vorjahren hatte der SVW mit Hanno Balitsch und Michael Fink große Namen im Kader, in diesem Jahr nicht. Ist das ein Vor- oder ein Nachteil?

Scholz: Für den einen oder anderen kann das auch eine Befreiung sein, weil man sich selbst mehr in den Vordergrund rücken kann. Vielleicht kommt das ja in den nächsten zwei Wochen positiv zum Tragen.

Play-off-Gegner KFC Uerdingen hat mit Ex-HSV-Stürmer Maxi Beister und Trainer Stefan Krämer gleich zwei solcher Zugpferde.

Scholz: Unabhängig davon, wer dort Trainer ist, ist das eine für Regionalliga-Verhältnisse brutal gut aufgestellte Truppe. Von den Namen her hat das eigentlich nichts mehr mit vierter Liga zu tun. Sich gegen eine qualitativ so gute Mannschaft wie Viktoria Köln souverän durchzusetzen - das zeugt schon von einem gewissen Potenzial. Aber wir wissen auch, was wir können.

Was wird den Ausschlag geben? Kampfspiele werden es wohl so oder so.

Scholz: Ich glaube, alle Relegationsspiele haben gezeigt, dass es ganz schwer tagesformabhängig ist. Man kann nicht sagen: Eine Mannschaft ist so viel besser, die muss sich durchsetzen. Die Mannschaft, die die bessere Form und das Quäntchen Glück hat, wird es machen.

Wie geht es bei Ihnen persönlich weiter?

Scholz: Ich habe im März bis 2020 verlängert - ligaunabhängig. Wenn es nicht klappt, nehme ich den Angriff noch mal mit dem Verein. Wenn es klappt, umso schöner. Aber ich bin hier.

© Mannheimer Morgen, Mittwoch, 16.05.2018

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Re: Presse, 16.05.2018

Beitragvon Pressesprecherin » 16.05.2018, 14:11

MORGENWEB BEREITS MEHR ALS 4000 STIMMEN ABGEGEBEN

Mehrheit glaubt an den SV Waldhof

16. Mai 2018Autor: red

Kann der SV Waldhof nach den beiden Aufstiegsspielen jubeln? Die Mehrheit unserer Leser sagt: ja!

© AS Sportfoto/ Binder

MANNHEIM.Es ist die Frage, die derzeit alle in Mannheim bewegt – zumindest alle Fußballfans: Schafft der SV Waldhof den Aufstieg in Liga 3? Zweimal in Folge ist der Versuch nun schon in der Aufstiegsrelegation gescheitert, doch aller guten Dinge sind – hoffentlich – drei. So sieht es derzeit zumindest die Mehrheit der Morgenweb-Nutzer.

Denn dort steht bereits seit Saisonbeginn eine Umfrage zum Thema: „Schafft der SV Waldhof im dritten Anlauf den Aufstieg?“ Bis gestern Nachmittag wurden hier 4028 Stimmen abgegeben – 57 Prozent sagen „Ja, der Waldhof schafft es“ und 43 Prozent sagen „Nein, der Waldhof schafft es nicht“.

Interessant ist, wie sich das Stimmungsbild in den vergangenen Monaten verändert hat. Relativ lange nämlich waren Optimisten und Pessimisten mehr oder weniger gleichauf, erst mit dem April setzen sich langsam diejenigen durch, die an den Aufstieg glauben. Seitdem haben sich beide Seiten immer weiter auseinanderbewegt.

Wer an der Umfrage im Morgenweb teilnimmt, der kann dabei auch kurz seine Meinung sagen, warum er an den Aufstieg glaubt – oder eben nicht. „Weil es geht weiter, immer weiter SVW“, schreibt etwa ein Leser und begründet damit seinen festen Glauben an den Aufstieg, ein anderer sagt einfach: „Weil ich daran glaube.“ „Weil es in der Mannschaft keinen Häuptling gibt und der Sturm weiterhin zu schwach besetzt ist“, so argumentiert hingegen ein Skeptiker. Was meinen Sie, warum schafft es der SV Waldhof – oder nicht?

Auch Sie können unter diesem Artikel an der Umfrage zu den Aufstiegschancen des SV Waldhof teilnehmen. Dort kann man auch nachlesen, was die anderen Nutzer an Argumenten einbringen. 

© Mannheimer Morgen, Mittwoch, 16.05.2018

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Re: Presse, 16.05.2018

Beitragvon Pressesprecherin » 16.05.2018, 14:13

Zusätzliche 700 Karten für Aufstiegs-Heimspiel

16. Mai 2018Autor: mik

© Binder

MANNHEIM.Der SV Waldhof Mannheim stellt für das Aufstiegs-Heimspiel am 27. Mai gegen den KFC Uerdingen zusätzliche Sitzplatzkarten bereit. Das teilte der Verein am Mittwoch über Facebook mit. Nach Rücksprache mit der Polizei Mannheim sei es möglich, weitere Zuschauer ins Stadion zu lassen. 

Die Tickets gibt es zum Preis von 21 Euro für Vollzahler und für 18 Euro mit Ermäßigung. Zu haben sind sie heute ab 10 Uhr im  Online-Ticketshop (https://tickets.svw07.de), im Ticketshop am Alsenweg und bei Diesbach Medien (Friedrichstraße 24, Weinheim). Pro Person können maximal vier Tickets erworben werden.

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Re: Presse, 16.05.2018

Beitragvon Pressesprecherin » 16.05.2018, 14:16

Stars zum Anfassen, erstes Frauenteam

16. Mai 2018

FOTOS ANSEHEN2 BILDER

Leser Ralph Adameit (l.) 1996 am Rande des Waldhof-Trainings mit Zweitliga-Abwehrspieler Frank Scheuber.© privat

Vor den Spielen des SV Waldhof gegen den KFC Uerdingen um den Drittliga-Aufstieg (24. und 27. Mai) werden bei vielen Lesern wieder sentimentale Erinnerungen wach: Monika Müller war Spielführerin des ersten Frauenteams, Ralph Adameit erlebte Stars zum Anfassen.

Monika Müller (damals noch Kohlbecker): 1955 bin ich als Sechsjährige mit meinen Eltern in die Waldpforte umgezogen, 200 Meter vom Stadion am Alsenweg entfernt. Als Kinder gingen wir mit unserem Vater oft „uff de Waldhof“, und zwar meist Samstagnachmittags und Sonntagvormittags, da kostete es keinen Eintritt! Ungeduldig lauerte ich immer am Spielrand auf Bälle, die ins Aus geschossen wurden: Dann konnte ich los sprinten, um sie stolz „frei über Kopf“ den Spielern zuzuwerfen. In seltenen (Glücks-!) Fällen gingen wir auch sonntagnachmittags zu Spielen der 1. Mannschaft, und zwar zur zweiten Halbzeit: Nach der Pause - und unendlich wirkendem Warten - verließ der Kassierer irgendwann sein Büdchen, der Eintritt war endlich frei. Juhuu!

Hierbei erinnere mich schmunzelnd an den einmaligen Vorfall, als wir versehentlich zur ersten Halbzeit schon trippelnd vor dem Kassenhäuschen standen und nicht verstanden, warum der Mann nicht endlich die Mücke machte. Anscheinend waren unsere Augen dann aber so flehentlich auf ihn gerichtet, dass er Mitleid bekam und uns flugs durchwinkte. Und erst im Stadion merkten wir, dass das Spiel noch gar nicht begonnen hatte und wir schon zum Anpfiff „drin“ waren. DER Running-Gag auf jeder Familienfeier.

Also, meine Begeisterung für Fußball war früh geweckt. Und so freute ich mich sehr, als der SVW im Jahre 1969 zur Gründung einer „Frauen“-Mannschaft (so hieß es damals noch) schritt. Sehr gut erinnere ich mich an unseren ersten - inzwischen leider verstorbenen - Trainer Alfred Schäfer (Vater des derzeitigen Kreisvorsitzenden Harald Schäfer). Heute denke ich realistisch: Er wird nicht so viel Freude an meinen fußballerischen Fähigkeiten gehabt haben, ein Karrierebeginn im Alter von 20 Jahren legt bestimmt keine Basis für einen Einsatz in der Nationalmannschaft. Aber rennen, das konnte ich gut, und so war es gewissermaßen folgerichtig, dass er mich als „Rechtsaußen“ eingesetzt hat. Auch meine Wahl zur Spielführerin machte mich stolz.

Die schönen Jahre unter Alfred Schäfer wurden gekrönt, als der Waldhof im Jahr 1971 gegen Ludwigsburg das Aufstiegsspiel in die Regionalliga bestreiten musste und wir das Vorspiel machen durften: unsere Mannschaft vor 18 000 Zuschauern! Da flatterten alle Nerven!! Sicherlich waren wir damals mit unserem Gekicke die Belustigung aller Zuschauer, aber diese tolle Mischung aus Gänsehaut und Begeisterung kann ich im Rückblick selbst heute noch spüren. Ich glaube, wir verloren 0:5, aber es war dennoch ein unvergessliches Erlebnis.

Nach Alfred Schäfer übernahm Hans Rohn die Trainertätigkeit, danach folgte Manfred Müller. Unter diesem holten wir sogar den Meisterschaftstitel! Leider kamen hierzu vom Verein keinerlei Glückwünsche, und wir fühlten wir uns nicht wertgeschätzt. Als man uns danach auch noch mehrmals während des Trainings einfach das Flutlicht abschaltete, haben wir das so gedeutet, dass wir nur geduldetes Anhängsel seien. Resultat war dann der komplette Wechsel von Mannschaft und Manfred Müller zu dessen Heimatverein, dem TSV Neckarau.

Dennoch: Meine acht Jahre Fußball - überwiegend beim SV Waldhof - waren eine tolle, erlebnisreiche Zeit in meinem Leben. Die innerliche Verbundenheit zum SVW ist geblieben, und am 27. Mai werde ich im Carl-Benz-Stadion „unsere Buwe“ alle Daumen drücken und mich heiser schreien!

Ralph Adameit: Waldhof-Fan bin ich seit der Saison 1991/92, als ich beim 3:0 gegen den Halleschen FC (Torschütze zum 1:0 war ein gewisser Gerd Dais) erstmals am Alsenweg ein Spiel meines fortan heiß geliebten Vereins anschauen durfte. Ab Mitte der 1990er war ich dann mit meinem Schulfreund Christoph Schuch sehr regelmäßig bei den Spielen der Blau-Schwarzen. Als 14-Jährige wagten wir in Saison 1995/96 auch das „Abenteuer“, allein mit Bus, Zug und Straßenbahn von Hockenheim an den Alsenweg zu fahren, um ein Training unserer Idole live mitzuverfolgen. Damals war Klaus Schlappner gerade wieder Trainer geworden. Es war schon faszinierend, wie er seine Kommandos über den Trainingsplatz brüllte. „Bewegung, Männer, Bewegung“, hörte man ihn nicht nur einmal bellen.

Für uns Jugendliche war das Training der SVW-Profis eine tolle Erfahrung. Die Spieler waren alle sehr nett und erfüllten genau wie „Schlappi“ gerne und geduldig alle Autogramm- und Fotowünsche. An diesem Tag entstand auch das Bild mit Frank Scheuber, an den sich nicht so viele Fans erinnern dürften. Aber irgendwie steht er für mich exemplarisch für den Waldhof und dessen Stärke: kein Edeltechniker, sondern ein ehrlicher Fußballarbeiter in der Abwehr und zudem in der Region aufgewachsen. Schlappner verteilte übrigens nach einem Sieg gegen Hannover 96 ein besonderes Kompliment an den „Schaffer Scheuber“ (so titelte das Stadionmagazin): „Was der Junge geleistet hat, war einmalig. Er war für mich der Matchwinner, weil man von seinen Möglichkeiten ausgehen muss.“ 

© Mannheimer Morgen, Mittwoch, 16.05.2018

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Re: Presse, 16.05.2018

Beitragvon Pressesprecherin » 16.05.2018, 14:19

FUSSBAL EX-WALDHÖFER WILL BEI RELEGATION IM STADION SEIN

Amiri drückt die Daumen

16. Mai 2018Autor: jb

Nadiem Amiri hat mit Hoffenheim die Champions League erreicht.

© apf

MANNHEIM/ZUZENHAUSEN.U-21-Europameister Nadiem Amiri hat sich gerade mit dem Hoffenheimer Champions-League-Einzug einen Kindheitstraum erfüllt, jetzt fiebert der Ludwigshafener mit seinem Ex-Club SV Waldhof in den Relegationsspielen zur 3. Liga gegen den KFC Uerdingen.

„Waldhof muss einfach aufsteigen, die ganze Stadt steht dahinter. Bei der Relegation werde ich im Carl-Benz-Stadion sein“, betont der 21-Jährige, der vor sechs Jahren aus der SVW-Jugend zum Fußball-Bundesligisten wechselte. Sein älterer Bruder Nauwid, der zuletzt für Arminia Ludwigshafen am Ball war, spielte früher ebenfalls für den Traditionsverein aus der Quadratestadt.

Guter Kontakt zu Hasan Amin

„Ich habe guten Kontakt zu Waldhof-Kapitän Hasan Amin. Wir schreiben uns. Meine ganze Familie war schon immer pro Waldhof, ich verfolge die Situation intensiv und kann die Drucksituation nach zwei verpassten Relegations-Anläufen absolut nachvollziehen“, berichtet Amiri, der nach dem Sprung in die Königsklasse erst einmal Urlaub macht.

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Re: Presse, 16.05.2018

Beitragvon Pressesprecherin » 16.05.2018, 14:21

Mit Video

Der SV Waldhof will zurück ins Rampenlicht

Ein Traditionsklub, der endlich aus der Viertklassigekeit heraus will: Der SV Waldhof Mannheim blickt auf eine bewegte Historie zurück. Nächste Woche nehmen die Kurpfälzer einen neuen Anlauf, der Regionalliga zu entfliehen.

Nach zwei vergeblichen Anläufen in den letzten beiden Jahren will es der SV Waldhof in diesem Jahr unbedingt schaffen: den Aufstieg in die 3. Liga. Doch auf den ehemaligen Bundesligisten wartet mit dem KFC Uerdingen, dem Meister der Regionalliga West, eine hohe Hürde. Das erste Spiel findet am Donnerstag, den 24. Mai, statt. Das Rückspiel findet dann am Sonntag den 27. Mai um 14 Uhr in Mannheim statt. Beide Partien überträgt der SWR als Livestream auf SWR.de und das Rückspiel läuft darüber hinaus auch im SWR Fernsehen.

Doch diese Hürde will der Traditionsklub unbedingt nehmen. 3. Liga oder noch höher - das entspricht auch dem Selbstverständnis des SV Waldhof. Schließlich blickt der Klub auf viele Jahre und Erfolge im bezahlten und höherklassigen Fußball zurück - was auch jetzt wieder großes Ziel des Klubs ist.

https://www.swr.de/sport/fussball/Fussb ... m-100.html
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Re: Presse, 16.05.2018

Beitragvon Pressesprecherin » 16.05.2018, 14:24

Zusätzliches SitzplatzkartenkontingentHeimbereich für SVW-Aufstiegsrückspiel wird vergrößert!

Aktualisiert: 16.05.18 - 09:21

Für das Aufstiegsheimspiel wird es ein zusätzliches Kartenkontingent geben.

© MANNHEIM24/Peter Kiefer

Mannheim-Waldhof – Gute Nachricht für alle Waldhof-Fans, die noch keine Karten für das Aufstiegsspiel gegen Uerdingen haben. Es wird ein weiteres Kontingent geben:

Wie der SV Waldhof Mannheim am Mittwoch mitteilt, ist der Heimbereich für das Aufstiegsspiel im Carl-Benz-Stadion vergrößert worden.

Für die Partie gegen den KFC Uerdingen (27. Mai/14 Uhr) wird es somit ein zusätzliches Sitzplatzkartenkontingent auf der Westtribüne geben.

„Nach Rücksprache mit der Polizei Mannheim ist es gelungen, nochmal ein Sitzplatzkartenkontingent für unsere Fans zur Verfügung zu stellen. Es stehen deshalb weitere ca. 700 Sitzplatzkarten für Anhänger des SV Waldhof auf der Westtribüne zur Verfügung“, heißt es auf der Waldhof-Facebookseite.

Die Karten kosten für Vollzahler 21 Euro, ermäßigt 18 Euro. Erwerben kann man die Karten ab Mittwoch (16. Mai/10 Uhr) im Online-Ticketshop, im Ticketshop am Alsenweg und bei Diesbach Medien (Friedrichstraße 24, Weinheim). Pro Person können maximal vier Karten erworben werden.

https://www.google.com/amp/s/www.mannhe ... 4.amp.html
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Re: Presse, 16.05.2018

Beitragvon Pressesprecherin » 16.05.2018, 14:28

Gänsehaut garantiert

„Waldhof-Wahnsinn“: Diese Doku ist ein MUSS für jeden SVW-Fan!

16.05.18 12:20

+

2017 ist der SV Waldhof in den Aufstiegsspielen im Elfmeterschießen an Meppen gescheitert.

© MANNHEIM24/Peter Kiefer

Mannheim-Waldhof – Auch wenn es (noch) kein Happy End gibt, wird die am Dienstag (15. Mai) veröffentlichte Dokumentation „Waldhof-Wahnsinn“ jedem SVW-Fan unter die Haut gehen.

Wenige Tage bevor der SV Waldhof zum dritten Mal in Folge um den Aufstieg in die 3. Liga kämpft, hat der SWR eine Dokumentation über die Aufstiegsspiele im Vorjahr veröffentlicht.

In 17:55 Minuten erhalten die Fans einen Einblick hinter die Kulissen - vom Kartenverkauf bis hin zum Elfmeter-Drama von Meppen. In der von Filmemacher Florian Erkergedrehten Dokumentation kommen sowohl Fans als auch Spieler und Wegbegleiter des Vereins zu Wort. 

+++ Werde jetzt Fan unserer Facebook-Seite „Mein SV Waldhof“ und verpasse keine Nachricht über den SVW

Bleibt zu hoffen, dass es in diesem Jahr das langersehnte Happy End gibt und der SV Waldhof den Aufstieg in die 3. Liga schafft! Erker wird schließlich auch die diesjährigen Aufstiegsspiele mit der Kamera begleiten.

>>> Hier kannst du die komplette Dokumentation „Waldhof-Wahnsinn“ sehen

Fotos vom Aufstiegsrückspiel

https://www.heidelberg24.de/sport/waldh ... 73892.html
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Re: Presse, 16.05.2018

Beitragvon Pressesprecherin » 16.05.2018, 14:29

Heimbereich wird vergrößert

Der SV Waldhof Mannheim kann für das Aufstiegsheimspiel am 27. Mai um 14: 00 Uhr gegen den KFC Uerdingen ein zusätzliches Sitzplatzkartenkontingent auf der Westtribüne bereitstellen.

Nach Rücksprache mit der Polizei Mannheim ist es gelungen, nochmal ein Sitzplatzkartenkontingent für unsere Fans zur Verfügung zu stellen.
 
Es stehen deshalb weitere ca 700 Sitzplatzkarten für Anhänger des SV Waldhof auf der Westtribüne zur Verfügung. Diese sind zum Preis von 21 Euro für Vollzahler und 18 Euro für Ermäßigte zu erwerben.
 
Tickets können heute ab 10:00 Uhr in unserem Online-Ticketshop (https://tickets.svw07.de), im Ticketshop am Alsenweg und bei Diesbach Medien (Friedrichstraße 24, Weinheim) erworben werden.
 
Damit möchte der SV Waldhof auch allen, die nicht persönlich zu den Öffnungszeiten im stationären Handel einkaufen können, die Chance geben, Eintrittskarten zu kaufen. Pro Person können maximal vier Tickets erworben werden.

https://www.svw07.de/aktuelles/news/reg ... 6%C3%9Fert
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Re: Presse, 16.05.2018

Beitragvon Pressesprecherin » 16.05.2018, 21:42

Mannheim will Aufstieg im dritten AnlaufVon Alexander Müller

Bernhard Trares spielte von 2001 bis 2002 in Mannheim.Foto: AS Sportfoto

Der Gegner des KFC Uerdingen ist relegationserprobt. Zweimal scheiterte Waldhof schon. Nun soll es mit der Rück- kehr ins Profigeschäft klappen.

Am Alsenweg, dem Trainingsgelände des SV Waldhof im Mannheimer Norden, kann man ihn immer noch ein bisschen spüren, den Geist der guten alten Tage. Als Trainer Klaus Schlappner eine Ansammlung mäßig talentierter, aber mit unbändigem Willen ausgestatteter Halbprofis 1983 in die Bundesliga führte. Eine außergewöhnliche Leistung, die in der 300 000-Einwohner-Stadt im nördlichsten Zipfel Baden-Württembergs bis heute als „Wunder Waldhof“ gepriesen wird.

Entgegen des gängigen Klischees trug der spätere chinesische Nationaltrainer Schlappner damals übrigens nicht permanent einen Pepitahut. Sieben Jahre behaupteten sich die Mannheimer damals in der deutschen Eliteklasse, brachten Nationalspieler wie Jürgen Kohler, Christian Wörns oder Maurizio Gaudino heraus und setzten traditionell auf beinharte Verteidiger wie Dimitrios Tsionanis oder Dieter Schlindwein, von denen es hieß, sie würden bei Bedarf auch eine Kiste Bier aus dem Strafraum köpfen. Lang, lang ist’s her.

„Als ich hier angetreten bin, habe ich ein klares Ziel formuliert: Ich will aufsteigen!“

Trainer Bernhard Trares

Heute kämpft der immer noch von einer wuchtigen Fanszene getragene Traditionsverein darum, nach 15 entbehrungsreichen, von Insolvenzen und chronischen finanziellen Problemen gekennzeichneten Jahren in der vierten und fünften Liga endlich wieder auf die nationale Fußballbühne zurückzukehren. Gegen den West-Meister KFC Uerdingen nehmen die Mannheimer am 24. und 27. Mai bereits den dritten Anlauf in Folge, über die Relegationsspiele den Sprung in die 3. Liga zu schaffen.

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2016 war der Südwest-Regionalligist in den Aufstiegsspielen an den Sportfreunden Lotte gescheitert, im vergangenen Jahr verließen die Kurpfälzer das Meppener Stadion nach einem verlorenen Elfmeterdrama in Tränen aufgelöst. „Als ich hier angetreten bin, habe ich ein klares Ziel formuliert: Ich will aufsteigen“, sagt Trainer Bernhard Trares, einst Bundesliga-Profi bei Werder Bremen und 1860 München. Der Waldhof hat nach einer komplizierten Saison mit einem starken Schlussspurt unter Trares noch einmal die Kurve in Richtung Relegationsspiele bekommen.

Trainer Gerd Dais musste im Oktober 2017 aufgrund von 13 Punkten Rückstand auf den damaligen Tabellenführer Offenbach – und interner Zwistigkeiten mit Geschäftsführer Markus Kompp – gehen. Dais’ Assistent Michael Fink übernahm und brachte die Mannheimer wieder in Schlagdistanz zur Spitze, bekam aber am Jahresende keine Ausnahmegenehmigung des Verbands mehr, da er nicht über die notwendige A-Trainer-Lizenz verfügte. Trares unterschrieb im vergangenen Januar und stieß einen fußballerischen Aufwärtstrend an, der den Waldhof als Zweiter hinter Meister 1. FC Saarbrücken letztlich souverän in die Alles-oder-Nichts-Duelle mit Uerdingen beförderte.

Der Klub ist abhängig von Investor Bernd Beetz

Markus Scholz gilt als einer der besten Regionalliga-Torhüter, in der Defensive kommen Abwehrchef Kevin Conrad und dem afghanischen Nationalmannschaftskapitän Hassan Amin die Führungsrollen zu. Und in der Offensive sorgt Gianluca Korte, der mittlerweile sogar bei einigen Zweitligisten auf dem Zettel steht, gemeinsam mit dem früheren Wuppertaler Andreas Ivan für die kreativen Momente, die der einstige Magdeburger Relegationsheld Nicolas Hebisch in Tore ummünzen soll.

Wirtschaftlich hängt der seit vergangenem Jahr in eine Spielbetriebs-GmbH ausgegliederte Klub vor allem von den Zuschüssen des Investors Bernd Beetz ab. Der im Parfümgeschäft zu Reichtum gekommene und aus der Rhein-Neckar-Region stammende Manager deckt die sechsstelligen Etatlücken, die unter anderem dadurch entstanden sind, dass sich die in den Jahren davor ins Boot geholte Mittelstandsvereinigung „Mannheimer Runde“ im Streit mit dem Präsidium und Beetz um die Modalitäten der Ausgliederung wieder aus dem Sponsoring verabschiedete.

„Das Wichtigste ist, dass der SV Waldhof aus der Regionalliga herauskommt. Mannheim braucht einen Bundesliga-Verein. Ich will Erlebnisse kreieren“, formuliert Beetz sein Credo. Das Ziel ist klar: Die guten alten Tage sollen endlich wieder an den Alsenweg zurückkehren.

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