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Presse, 13.06.2011

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Presse, 13.06.2011

Beitragvon Internet-Hool » 13.06.2011, 11:18

Abschied von der Oberliga

Wie Phönix aus der Asche, so stieg der SV Waldhof nach einem Jahr Oberliga wieder in die Regionalliga auf. Vor einem Jahr musste der Waldhof zwangsweise aus der Regionalliga absteigen, die Mannschaft fiel auseinander, der Verein war nahezu führungslos. Nur ein Restpräsidium kümmerte sich um die geschäftlichen Dinge. Trainer Walter Pradt wurde entlassen – für viele heute noch eine unerklärliche Maßnahme.

Reiner Hollich sprang in die Bresche. Zusammen mit Günter Sebert, der sich nach Kräften bemühte und seine guten Kontakte nutzte, um eine schlagkräftige Oberliga-Mannschaft zusammen zu stellen und Andreas Clauß, der viel mehr ist, als Torwart-Trainer, gelang es dem ehemaligen Waldhof-Spieler, aus einer zusammen gewürfelten Truppe eine Mannschaft zu formen, die sich von Spiel zu Spiel besser verstand, die nach anfänglichen „Geburtswehen“ zusammenfand und ein Wir-Gefühl entwickelte. War zunächst das Etablieren in der Oberliga das Saisonziel, zeigte sich bald, dass die Mannschaft zu mehr fähig war und irgendwann einmal auch mehr wollte. Nach einem zwischenzeitlichen Rückstand von 13 Punkten auf Tabellenführer Nöttingen, schien der Aufstieg zwar kein Thema, aber das Team der Blau-Schwarzen zeigte immer deutlicher, dass man mit den Mannschaften „da oben“ mithalten konnte.

Und dann startete der SV Waldhof eine beispiellose Serie. Sagenhafte 17 Spiele ohne Niederlage ließen das Team von Reiner Hollich in der Tabelle unaufhörlich nach oben klettern. Man rückte dem scheinbar uneinholbaren Spitzenreiter auf die Pelle und schlug am 28. Spieltag die Nöttinger im Carl-Benz-Stadion mit 2:0 - ein ganz besonderer Sieg, da Nöttingen mit den Mannheimern noch eine Rechnung offen hatte. In der gesamten Hinrunde verlor der FCN nur ein einziges Spiel. 0:2 auf eigenem Platz – gegen den SV Waldhof.

Mit dem Sieg über Nöttingen, 10 Spieltage vor Saisonende, hatte der Waldhof endgültig den Kampf um den Aufstieg zum Zweikampf erklärt. Am 27. Mai, dem 36. Spieltag übernahmen die „Waldhof-Buben“ erstmals die Tabellenspitze – aber nur für drei Tage, da der FC Nöttingen seine Begegnung erst am 30. Mai austrug und danach die Position 1 wieder einnahm Zum 36. Mal und zum letzten Mal. Am vorletzten Spieltag behielt die Hollich-Truppe ihre Nerven und brachte aus Reutlingen die drei Punkte mit, auf die man hoffte, aber mit denen man nicht selbstverständlich rechnen konnte. Der FC Nöttingen dagegen unterlag bei der TSG Balingen unerwartet deutlich mit 1:4. Der SV Waldhof war Tabellenführer, vor dem letzten Spieltag.

Am vergangenen Samstag machte der Regionalliga-Absteiger des vergangenen Jahres dann sein Meisterstück. Mit einem geradezu sensationellen 6:0-Sieg über den FV Illertissen, kürte sich der SV Waldhof selbst zum Meister der Oberliga und steigt nach einem Jahr Abwesenheit wieder in die Regionalliga auf. Dass der FC Nöttingen zur gleichen Zeit mit 0:3 dem FC Villingen unterlag, war nicht mehr von Bedeutung. Und der Aufstieg des SV Waldhof ist verdient. Eine eilige zusammen gestellt Ansammlung von Spielern wurde eine Mannschaft, die ihre Chance erkannte und zugriff. Eine Mannschaft, die in der entscheidenden Phase der Saison die Nerven behielt, die wusste, dass sie sich keinen Ausrutscher mehr erlauben konnte und dann auch nicht mehr ins Rutschen kam. Eine Mannschaft, die von einem Trainer geführt wurde, der eine Philosophie hatte, der mit jungen Spielern umgehen kann, der Schwächen und Stärken des eigenen Teams analysieren und es darauf einstellen kann. Damit hat auch der „Fußball-Professor“ der Kurpfalz seine ganz persönliche Meisterschaft errungen. Glückwunsch an Mannschaft und Trainer und viel Erfolg in der Regionalliga.

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Re: Presse 13.06.2011

Beitragvon Internet-Hool » 13.06.2011, 12:32

Essens Rekord ist Geschichte

Eine Marke für die Ewigkeit? Der Fußball-Oberligist Waldhof Mannheim hat einen Zuschauerrekord für ein deutsches Fünftligaspiel aufgestellt. 18.313 Fans feierten beim 6:0 (4:0) gegen den FV Illertissen den Aufstieg des Traditionsvereins in die Regionalliga. Die bisherige Rekordmarke (12.512) war erst im März beim Derby zwischen Rot-Weiss Essen und Schwarz-Weiß Essen aufgestellt worden.

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