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Presse, 31.05.2011

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Presse, 31.05.2011

Beitragvon Internet-Hool » 08.06.2011, 12:52

Nöttingen oder Waldhof Mannheim? Wer steigt auf?

Wem gelingt der Aufstieg in die Regionalliga Süd? In der Oberliga Baden-Württemberg liefern sich derzeit der SV Waldhof Mannheim und der FC Nöttingen einen spannenden Zweikampf an der Tabellenspitze. Mannheim legte vor 6.159 Zuschauern am Freitabend mit 1:0 gegen die TSG Weinheim vor und schob sich vorübergehend auf Platz 1, doch gestern holte der FC Nöttingen nicht nur die nötigen Punkte, sondern tat sogar was fürs Torverhältnis. Mit 9:1 fegten die Nöttinger vor über 1.400 Zuschauern im Panoramastadion den ASV Durlach vom Platz. Nach dem Motto: Jeder darf mal. Neun Tore – acht verschiedene Torschützen.

Mit einem Punkt Vorsprung und ein um vier Tore besseres Torverhältnis steht der FC Nöttingen nun auf dem Platz an der Sonne. Zu absolvieren sind noch zwei Spieltage. Am kommenden Wochenende treten beide Konkurrenten auswärts an. Waldhof reist zum SSV Reutlingen, Nöttingen zur TSG Balingen. Während sich Balingen im gesicherten Mittelfeld befindet, kämpft Reutlingen gegen den Abstieg und benötigt jedes Pünktchen.
Am letzten Spieltag (11. Juni) empfängt Waldhof Mannheim zu Hause den FV Illertissen, der FC Nöttingen hat es mit dem FC 08 Villingen zu tun. Ginge es nach dem direkten Vergleich, so hätte Waldhof Mannheim den Aufstieg verdient. Beide Duelle gegen den FC Nöttingen wurden mit 2:0 gewonnen.

Der FC Nöttingen wurde mm 02. Juli 1957 von 34 Fußballbegeisterten im Gasthaus zum Löwen ins Leben gerufen. Bis 2004 ging es stetig nach oben. Angefangen in der Kreisklasse ging es über die Bezirksliga Pforzheim bis hoch in die Landesliga Mittelbaden, Verbandsliga Nordbaden und Oberliga Baden-Württemberg. Am Ende der Oberligaspielzeit 2003/04 gelang sogar der Aufstieg in die Regionalliga Süd, in der sich Nöttinger allerdings nur eine Saison lang halten konnten. Als 18. ging es wieder runter in der Oberliga, in welcher in der Folgezeit die Plätze 9, 14, 11, 5 und 9 erkämpft werden konnten.

Eine andere sportliche Hausnummer ist sicherlich der SV Waldhof Mannheim, der von 1983 bis 1990 in der 1. Bundesliga gespielt hatte. Beachtlich der Zuschauerschnitt in der Saison 1983/84, als fast 27.000 Fans pro Spiel ins Stadion strömten. Es folgten bis 1997 ein paar Jahre in der 2. Bundesliga. Als Mannheim 1994/95 noch einmal an den Aufstiegsrängen schnupperte, kamen im Schnitt 12.500 Zuschauer zu den Heimspielen. Nach zwei Jahren in der Regionalliga spielte Waldhof von 1999 bis 2003 noch einmal in der 2. Bundesliga. Die Lizenz für die Regionalliga wurde nicht erteilt, somit musste der bittere Weg in die Viertklassigkeit angetreten werden. Nach fünf Jahren in der Oberliga Baden-Württemberg gelang der Aufstieg in die Regionalliga Süd. Über 3.500 Fans wollten im Schnitt die Heimspiele im Carl-Benz-Stadion sehen. Trotz des guten Zuschauerzuspruchs gelang es dem Verein jedoch nicht, sich wirtschaftlich auf den Beinen zu halten. Wieder gab es keine Lizenz, und Waldhof war fünftklassig.

In der laufenden Saison? Die Fans standen wie eine Wand hinter ihrem Team. Gegen Nöttingen kamen rund 8.400 Zuschauer, zuletzt gegen Weinheim waren es fast 6.200. Mitunter ließen es die Ultras Mannheim optisch gut krachen. Bei lukrativen Begegnungen kam mächtig Pyrotechnik zum Einsatz. Bengalos bei den Spielen gegen Durlach und Nöttingen, viel Rauch beim Spiel gegen Weinheim. Auch auswärts war der Support mehr als regionalligatauglich. Was die Fans angeht – sie spielen bereits in einer höheren Liga...

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Internet-Hool
 
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